Hautkrebs durch Sonnenbrand im Kindesalter

mp Salzgitter - So sind Kleinkinder am Strand vor der Sonne gut geschützt.nn(Link zum Bild: http://www.pixelio.de/media/420999) Karl Strebl / pixelio.de

Hautkrebs durch Sonnenbrand im Kindesalter

Sonnenbrände im Kindesalter gehören zu den Hauptursachen von Hautkrebs bei Erwachsenen.

Sonnenbrände im Kindesalter gehören zu den Hauptursachen von Hautkrebs bei Erwachsenen. Doch obwohl Sonnenbrände leicht vermeidbar sind, steigt die Zahl der Hautkrebsfälle seit Jahren an - ist es Unkenntnis oder Nachlässigkeit? "Eltern tragen dafür eine besondere Verantwortung. Gerade in der Urlaubszeit sollten sie penibel auf den Sonnenschutz ihrer Kinder achten. Dass die Haut am Ende eines Sonnentags am Meer oder am Badesee schmerzhaft rot ist, ist schnell passiert - und damit kann schon der erste Grundstein für späteren Hautkrebs gelegt sein", warnt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks anlässlich des aktuellen Jahresberichts des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Salzgitter. Dass die UV-Strahlung der Sonne Hautkrebs verursache, sei mittlerweile allgemein bekannt. Doch daraus folge nicht automatisch auch das entsprechende Handeln, kritisiert BfS-Präsident Wolfram König. Er verweist auf die "wichtigsten Sonnenregeln für Kinder": Ein T-Shirt, Hose oder Rock bis über die Knie, Schuhe und ein Hut mit Krempe oder ein Piratentuch, das auch den Nacken schützt, seien richtig. Die Augen der Kinder müssten mit einer Sonnenbrille geschützt werden, die auch seitlich richtig gut am Kopf anliege. Auf der Sonnenbrille müsse "UV 400" oder "100 % UV" und Cat 2 oder Cat 3 stehen. Alle unbedeckten Körperstellen müssten eine halbe Stunde vor dem Rausgehen dick mit einer Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30 eincremt werden. Schwitzen, Baden, Abtrocknen, im Sand spielen mache ein Nachcremen erforderlich. In der Mittagszeit sei auch die UV-Strahlung am höchsten und deshalb unbedingt ratsam mittags im Schatten oder in kühlen Räumen zu verbringen.

Vor allem Kleinkinder in Buggys sind häufig der direkten Sonne ausgesetzt. Das Verdeck schützt die Kinder nicht ausreichend. Hier gilt: Ein dünnes Tuch zwischen dem Dach und dem Gestell aufspannen und möglichst nur im Schatten fahren. Möglichst schon beim Kauf des Buggys darauf achten, dass das Verstellen der Sitzposition in beide Richtungen möglich ist. So kann das Kind mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen und ist vor der direkten Sonne geschützt.

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