Freiwillige Serviceaktion für über 150 000 Dieselfahrzeuge

Abgasuntersuchung. Foto: ProMotor/Volz

Freiwillige Serviceaktion für über 150 000 Dieselfahrzeuge

Nach Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums können über 150 000 Dieselfahrzeuge in Deutschland im Rahmen einer freiwilligen Serviceaktion umweltfreundlich umgerüstet werden.

Nach Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums können über 150 000 Dieselfahrzeuge in Deutschland im Rahmen einer freiwilligen Serviceaktion umweltfreundlich umgerüstet werden. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat demnach die entsprechende Freigabe für bestimmte Fahrzeuge von Mercedes-Benz und Opel erteilt.

Es geht um die Mercedes-Modelle der A- und B-Klasse sowie den CLA und GLA jeweils mit 1,5-Liter-Euro-6-Aggregaten und die V-Klasse mit 2,1-Liter-Motor (Euro 6). Bei Opel ist der Insignia mit 2.0-Liter-Motor nach Euro 6 betroffen. Dazu kommen noch unabhängig vom Abgasskandal die VW-Modelle Amarok und Crafter mit 2,0-Liter-Motor nach Euro 5. Die Halter sind jedoch nicht verpflichtet, die Werkstatt aufzusuchen, da es sich um eine freiwillige Aktion der Hersteller handelt.

Es geht um Fahrzeuge, bei denen Zweifel bestanden haben, ob die Abschaltung der Abgasreinigung innerhalb so genannter Thermofenster in vollem Umfang aus Motorschutzgründen gerechtfertigt ist. Für sie waren im Rahmen von Untersuchungen Umrüstungskonzepte angemahnt worden, mit denen der Stickoxid-Ausstoß (NOx) deutlich verringert wird. Die Abschaltung der Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen verstößt laut KBA nicht grundsätzlich gegen gesetzliche Bestimmungen. (ampnet/jri)

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