Starke Regelblutung: Infoportal für Betroffene

mp Groß-Gerau - Patientinnen, die unter starken Regelblutungen leiden, können sich auf einem Onlineportal zum Thema informieren. Fotolia / Konstantin Yuganov

Starke Regelblutung: Infoportal für Betroffene

Frauen, die unter starken Regelblutungen leiden, tun sich oft schwer, sich einem Arzt anzuvertrauen und riskieren damit ihre Gesundheit. Ein Onlineportal will für Aufklärung sorgen, um das vermeintliche Tabuthema zu brechen und für einen offeneren Umgang damit zu sorgen.


Frauen, die unter starken Regelblutungen leiden, tun sich oft schwer, sich einem Arzt anzuvertrauen und riskieren damit ihre Gesundheit. Ein Onlineportal will für Aufklärung sorgen, um das vermeintliche Tabuthema zu brechen und für einen offeneren Umgang damit zu sorgen. Etwa jede fünfte Frau zwischen 30 und 50 Jahren leidet laut dem Portal www.starke-regelblutung.com unter diesem unter dem Fachbegriff "Menorrhagie" bekannten Problem. Akute Probleme, die eine Menorrhagie begleiten, sind unter anderem Blutarmut, Müdigkeit und Eisenmangel. Ganz abgesehen von den psychischen Belastungen.

Das Infoportal bietet einen Selbstcheck an, über den Verbraucher das Ausmaß ihrer Regelblutung einordnen können. Dazu kommt ein Überblick über mögliche Ursachen der Beschwerden wie gutartige Wucherungen in der Gebärmutter oder ein hormonelles Ungleichgewicht. Betroffene können an dort auch anonym ihre Fragen zum Thema stellen.

Eine Online-Suche hilft beim Finden von Frauenärzten, die sich auf die Behandlung starker Regelblutungen spezialisiert haben. Eine mögliche Behandlungsmethode ist die sogenannte "Endometriumablation", bei der die Gebärmutterschleimhaut mit einem Goldnetz verödet wird. Die Gebärmutter muss dabei nicht entfernt werden. Allerdings eignet sich der Eingriff nur für Patientinnen, die keine Schwangerschaft mehr einplanen.

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