DGSM-Leitlinie empfiehlt Hypoglossusnerv-Stimulation zur Behandlung ausgewählter Patienten mit obstr

DGSM-Leitlinie empfiehlt Hypoglossusnerv-Stimulation zur Behandlung ausgewählter Patienten mit obstr

München, 17.02.2017 - Inspire Medical Systems, Inc.

München, 17.02.2017 - Inspire Medical Systems, Inc. gibt bekannt, dass die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in ihrer kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie für die Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe (OSA) den Einsatz der Hypoglossusnerv-Stimulation empfiehlt. Demnach eignet sich die Therapie für ausgewählte Patienten, welche eine CPAP-Beatmung nicht nutzen können oder bei denen diese nicht ausreichend wirkt. Die Leitlinie der DGSM wird einmal im Jahr herausgegeben und bietet eine Zusammenfassung sämtlicher Behandlungsmethoden für schlafbezogene Krankheiten, die von der Fachgesellschaft untersucht und empfohlen werden. Dabei unterstützt sie sowohl Patienten als auch Fachärzte bei der Wahl der optimalen Therapieform. Von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erhielt die Hypoglossusnerv-Stimulation die Klassifizierung "S3", welche für die höchste Qualitätsstufe der Entwicklungsmethodik steht.

Die S3-Leitlinie wurde in der Januarausgabe (Issue 2 Supplement) von "Somnologie", dem offiziellen Organ der DGSM, veröffentlicht. Sie stützt sich dabei auf eine bereits beachtliche klinische Evidenz, unter anderem einer multizentrischen Studie, in der die Wirksamkeit der Behandlung durch einen randomisierten Therapieentzug nachgewiesen werden konnte und einer deutschen, multizentrischen Post-Market Studie , in der die klinischen Ergebnisse in der Routineversorgung bestätigt werden konnten. Sämtliche Studien zeigten konsistent einen allgemeinen Rückgang der Schlafapnoe-Ereignisse, eine klinisch relevante Verbesserung der Lebensqualität und eine hohe Therapietreue seitens der Patienten.

"Die Versorgung von Patienten mit mittlerer und schwerer Obstruktiver Schlafapnoe ist anerkannter Standard", so Professor Thomas Penzel, wissenschaftlicher Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums Charite - Universitätsmedizin Berlin, Schriftführer der DGSM und Herausgeber der Fachzeitschrift "Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin". "Bis jetzt hatten wir für Patienten, die CPAP nicht nutzen konnten nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten. Die neue DGSM-Leitlinie basiert einerseits auf der sorgfältigen Auswertung von Evidenz aus kontrollierten klinischen Studien und andererseits auf Erfahrungen mit der Hypoglossusnerv-Stimulation in der Routineversorgung von gut selektierten Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe. Mit der Inspire-Therapie haben wir nun eine gute, evidenzbasierte Behandlungsoption für diese Patienten."

Die Inspire-Therapie wird in circa 20 führenden deutschen Kliniken angeboten. Sie wurde mit dem NUB-Status 1, der höchsten Klassifikation für innovative Therapien, ausgezeichnet und ermöglicht damit gesetzlich Krankenversicherten die Behandlung in diesen Kliniken.

Inspire Medical Systems präsentiert sich auf dem 58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) vom 22. bis zum 25. März in Stuttgart in Halle C2, Stand 2A17.

Pressekontakt
Inspire Medical Systems
Birgit Fuchs-Laine
Prinzregentenstraße 89
81675 München
089-417761-13
B.Fuchs-Laine@lucyturpin.com
http://www.inspiresleep.de/

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