Leerer ICE schiebt sich nach Unfall auf Bahnsteig in Frankfurter Bahnhof

Verunglückter ICE im Bahnhof Frankfurt-Griesheim Bild: AFP

Leerer ICE schiebt sich nach Unfall auf Bahnsteig in Frankfurter Bahnhof

Ein ICE der Deutschen Bahn ist im Bahnhof Frankfurt-Griesheim über einen Prellbock hinausgefahren und hat sich auf den Bahnsteig geschoben. Der Lokführer erlitt einen Schock, Verletzte gab es aber nicht. Die Unglücksursache ist noch unklar.

Ein spektakulärer Bahnunfall hat sich im Rhein-Main-Gebiet ereignet: Ein ICE der Deutschen Bahn fuhr in der Nacht zum Freitag im Bahnhof Frankfurt-Griesheim über einen Prellbock und schob sich auf einen Bahnsteig. Die vorderen 20 Meter des Zugs hätten abgehoben und seien darauf zum Stehen gekommen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Frankfurt am Main am Morgen.

Der Lokführer erlitt demnach einen Schock, Verletzte gab es aber nicht. Der ICE war zum Unfallzeitpunkt gegen 02.00 Uhr nachts leer, weil er sich auf einer Überführungsfahrt zum Frankfurter Hauptbahnhof befand, wo er bereitgestellt werden sollte. Die Unglücksursache war laut Polizei unklar.

Der Bahnhof Frankfurt-Griesheim musste komplett gesperrt werden, was dem Beamten zufolge auch Folgen für den morgendlichen Bahnverkehr in der Region hatte. Am Morgen sollte ein Spezialkran der Deutschen Bahn eintreffen, um den Zug wieder vom Bahnsteig zu heben.

Die Bundespolizei wollte derweil die Ermittlungen zur Ursache fortsetzen. Der geschockte Lokführer war zunächst aber nicht vernehmungsfähig.

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