Sieben leicht Verletzte beim Entgleisen von Regionalzug in Thüringen

Entgleiste Waggons Bild: AFP

Sieben leicht Verletzte beim Entgleisen von Regionalzug in Thüringen

Beim Entgleisen eines Regionalzuges infolge eines Unwetters sind in Thüringen sieben Menschen leicht verletzt worden. Der Zug sei am Freitagabend auf der Strecke Gera - Göschwitz in eine Schlamm- und Gerölllawine gefahren, teilte die Bahn mit.

Beim Entgleisen eines Regionalzuges infolge eines Unwetters sind in Thüringen sieben Menschen leicht verletzt worden. Der Zug sei am Freitagabend auf der Strecke Gera - Jena-Göschwitz in eine Schlamm- und Gerölllawine gefahren, teilte die Deutsche Bahn mit. Teile des Zuges seien dabei aus den Gleisen gesprungen. Der Zugverkehr in dem betroffenen Streckenabschnitt sei voraussichtlich bis Sonntagfrüh ausgesetzt.

Ursache des Unfalls war laut Bahn ein Erdrutsch, der die Strecke zwischen Papiermühle und Stadtroda mit Schlamm und Geröllmassen überzogen habe. Nachdem zunächst von acht leicht Verletzten die Rede gewesen war, teilte die Bahn am frühen Samstagmorgen mit, nach derzeitigen Erkenntnissen seien sieben Menschen leicht verletzt worden.

Der Zugverkehr auf dem betroffenen Streckenabschnitt zwischen Hermsdorf und Stadtroda bleibe für die Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten voraussichtlich bis zum Betriebsbeginn am Sonntag unterbrochen. Betroffen sind demnach die Regionalexpress-Züge der Linien RE1 zwischen Glauchau und Göttingen und RE3 zwischen Altenburg und Erfurt Hauptbahnhof. Zwischen Gera Hauptbahnhof und Jena-Göschwitz würden daher ersatzweise Busse eingesetzt.

Die Deutsche Bahn rief Reisende in dem betroffenen Gebiet dazu auf, sich vor Fahrtantritt noch einmal über ihre Verbindung zu informieren und bei Bedarf mehr Zeit einzuplanen.

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