Schwer lesbar oder fehlend: Behörden kontrollieren Energielabel auf Produkten

Energielabel muss gut sichtbar sein Bild: AFP

Schwer lesbar oder fehlend: Behörden kontrollieren Energielabel auf Produkten

Schwer lesbar oder fehlend: Die Marktüberwachungsbehörden der Länder haben Produkte auf ihr Energielabel geprüft und bundesweit in 6,8 Prozent der Fälle Fehler beanstandet.

Schwer lesbar oder fehlend: Die Marktüberwachungsbehörden der Länder haben Produkte auf ihr Energielabel geprüft und bundesweit in 6,8 Prozent der Fälle Fehler beanstandet. Wie die Regierungen mehrerer Bundesländer am Freitag mitteilten, nahmen die Landesbehörden 107.000 Elektrogeräte, Autos und Reifen unter die Lupe und kontrollierten, ob das vorgeschriebene Energielabel gut sichtbar angebracht war. In den allermeisten Fällen war das Label in Ordnung - beanstandet wurden 7300 Produkte.

Das Label bietet Käufern Orientierung bei der Einschätzung des Energieverbrauchs und der Leistung von Kühlschränken, Staubsaugern und Autos. Es muss gut sichtbar angebracht sein - die Behörden beanstandeten also solche Produkte, bei denen das Label gar nicht oder nur an einer für Verbraucher "schwer sichtbaren Stelle" angebracht war. Beim Test im vergangenen Jahr wurden 6,6 Prozent der Produkte beanstandet, die Quote erhöhte sich also leicht.

Ganz vorn bei den fehlerhaft gekennzeichneten Produkten waren Staubsauger mit 9,3 Prozent, Autos mit 8,7 Prozent und Lampen und Leuchten mit acht Prozent. Elektrobacköfen mussten nur in 1,6 Prozent der Fälle beanstandet werden. Die Landesbehörden prüften bundesweit 1011 Händler, darunter vor allem Elektrofachmärkte und Autohäuser sowie eine Reihe von Internethändlern. Im Großteil der Fälle wurden die Mängel "umgehend und freiwillig behoben" - in 93 Fällen wurde jedoch ein Bußgeldverfahren gegen die Händler eingeleitet.

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