Mehr als 20 Streifenwagen verfolgen flüchtenden Autofahrer über 70 Kilometer

Mehr als 20 Streifenwagen waren im Einsatz Bild: AFP

Mehr als 20 Streifenwagen verfolgen flüchtenden Autofahrer über 70 Kilometer

Bei einer halsbrecherischen Flucht vor einer Polizeikontrolle hat ein 18-jähriger Autofahrer aus Braunschweig mehr als 20 Streifenwagen beschäftigt. Der junge Mann fuhr unter anderem mit bis zu 150 Stundenkilometern über Landstraßen und durch Orte.

Bei einer halsbrecherischen Flucht vor der Polizei hat ein 18-jähriger Autofahrer aus Braunschweig mehr als 20 Streifenwagen beschäftigt. Er sei in der Nacht zu Montag mit bis zu 150 Stundenkilometern über Landstraßen und durch Ortschaften gefahren, teilten die Beamten in der niedersächsischen Stadt mit. Seine Flucht endete erst nach 70 Kilometern in Sachsen-Anhalt in einem Autobahnstau.

Eine Zivilstreife wollte den Fahrer demnach am Braunschweiger Hauptbahnhof kontrollieren, wo er einen Parkplatz mit quietschenden Reifen verließ. Er ignorierte alle Haltezeichen und raste mit viel zu hoher Geschwindigkeit über eine Landstraße und eine Autobahn. Dabei fuhr er mehrfach in den Gegenverkehr und erst im letzten Moment wieder zurück. Außerdem verhinderte er Überholversuche der Polizei, indem er Schlangenlinien fuhr.

Erst auf der Autobahn 2 bei Alleringersleben in Sachsen-Anhalt endete die Flucht, als sein Auto in einen Stau geriet. Der 18-Jährige und sein gleichaltriger Mitfahrer hatten nach Angaben der Beamten Drogen konsumiert und sich deshalb der Polizeikontrolle entziehen wollen. Insgesamt waren bis zu 21 Streifenwagen aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im Einsatz.

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