Energievertriebe im Dornröschenschlaf?

Energievertriebe im Dornröschenschlaf?

Fast 20 Jahre sind seit der Liberalisierung im deutschen Energiemarkt vergangen, dennoch sind mehr als ein Drittel der Haushalte noch in der Grundversorgung. Was ist los am Energiemarkt in Deutschland? Haben die Vertriebsunternehmen aufgegeben?

Der Energiemarkt in Deutschland ist ein Wachstumsmarkt. Von den rund 41 Millionen Haushalten in Deutschland haben bisher ca. 21 % ihrer Energieanbieter gewechselt. Satte 34 % beziehen ihre Energie zum Grundversorgungstarif. Weitere 45 % beziehen ebenfalls noch beim Grundversorger, dies jedoch zu einem günstigeren Tarif. Je nach Standpunkt kann man beim Betrachten der nüchternen Zahlen zu der Erkenntnis kommen das entweder nichts geht oder sich ein riesiger Markt auftut. Wer unternehmerisch denkt und handelt wird wahrscheinlich zu letzterer Kenntnis tendieren. Trotz der massiven Präsenz der großen Vergleichsrechnerportale ist offensichtlich mehr als ein Drittel der Bevölkerung nicht dazu zu bewegen über einen simplen Tarifwechsel zum Teil erhebliche Jahresbeträge einzusparen. Das zeigt, dass bei einer solchen nicht ganz alltäglichen Materie, die reine Medienpräsenz nicht ausreicht um in das Bewusstsein der Menschen vorzudringen. Hier ist also die Arbeit von Beratern gefragt. Ähnlich wie in der Finanzdienstleistungsbranche bedarf es den Anstoß durch einen Fachberater um sich endlich zum Wechsel des Energieversorgers durchzubringen. Bei diesen Voraussetzungen sollte man davon ausgehen dass am deutschen Energiemarkt eine Goldgräberstimmung vorherrscht. Leider sprechen die Tatsachen eine andere Sprache. Zahlreiche Vertriebsunternehmen die sich auf die Energiebranche spezialisiert haben, verzeichnen rückläufige Auftragszahlen. TeQuWare GmbH betreut als Anbieter von Spezialsoftware zahlreiche Vertriebsunternehmen im Energiebereich und hat daher einen tiefen Einblick in die aktuelle Marktsituation. "Mit dem Untergang der großen Billigstromanbieter hat in den letzten Jahren auch die Aktivität der Vertriebsunternehmen nachgelassen. Der Grund hierfür ist sicherlich in der nicht mehr ganz so attraktiven Preisgestaltung der verbleibenden Anbieter am Markt zu suchen." Erklärt der Geschäftsführer des Berliner Softwareherstellers. "Hinzu kommt dass ein Energieanbieter der mit niedrigen Preisen Markt punkten möchte, knapp kalkulieren muss. Somit fallen auch die Vermittlungsprovisionen nicht mehr so üppig aus wie noch vor ein paar Jahren."
Einige Vertriebsunternehmen versuchen das zu kompensieren indem sie sich verstärkt dem Großkundengeschäft zuwenden. Hier sind noch vergleichsweise hohe Provisionen zu erzielen. Allerdings sind potentielle Kunden hart umkämpft. Warum allerdings das Privatkundengeschäft so stark hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt sich schwer erklären. Marktpotenzial ist jedenfalls groß genug. "Wir unterstützen Vertriebsunternehmen im Energiebereich nach Leibeskräften..." Die TeQuWare GmbH bietet ein Rundum-Sorglos-Paket mit dem Vertriebsunternehmen für verschiedene Energieversorgungsunternehmen Verträge vermitteln können. Zum Paket gehört unter anderem auch ein online Vergleichsrechner der die Tarifauswahl für die Vertriebspartner stark vereinfacht. Es ist also an der Zeit den Markt wieder etwas zu beleben. An technischer Unterstützung und der geeigneten Vertriebssoftware fehlt es jedenfalls nicht.

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