Nissan nimmt nach Skandal Fahrzeug-Produktion in Japan wieder auf

Logo des Autobauers Nissan Bild: AFP

Nissan nimmt nach Skandal Fahrzeug-Produktion in Japan wieder auf

Der japanische Auto-Hersteller Nissan hat am Montag angekündigt, am Dienstag die Produktion in Japan fast vollständig wieder aufzunehmen. Infolge eines Skandals hatte das Unternehmen im Oktober die Produktion in allen sechs Werken in Japan gestoppt.

Nach dem Skandal um unzureichende Sicherheitsüberprüfungen will der Autobauer Nissan seine Produktion in Japan ab Dienstag fast vollständig wieder aufnehmen. Das Verkehrsministerium habe fünf der sechs Werke inspiziert und genehmigt, dass dort erneut produziert werde, teilte das Unternehmen am Montag mit. Nissan hatte im Oktober die Produktion in allen sechs Werken in Japan gestoppt. 

Zuvor war bekannt geworden, dass in Dokumenten über die Fahrzeug-Checks routinemäßig falsche Angaben gemacht wurden, um Mitarbeiter einzusetzen, die dafür nicht qualifiziert waren. Die Fehler im Produktionsprozess seien "korrigiert" worden, erklärte der Autobauer. Nissan habe "präventive Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsüberprüfungen der Fahrzeuge japanischen Vorschriften entsprechen".

Nissan hatte infolge des Skandals in Japan rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Die Verkaufszahlen sanken daraufhin im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 55 Prozent. Für den Export bestimmte Fahrzeuge waren nach Angaben des Autobauers von den Problemen nicht betroffen.

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