Lasertechnik für die Batterien von morgen

wid-en Groß-Gerau - Fließbandarbeit: Materialforscher werkeln an der Batteriefertigung der Zukunft. Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Lasertechnik für die Batterien von morgen

Lasertechnik klingt für den Normalverbraucher oft noch nach Science-Fiction. Tatsächlich helfen Laser-Schneider schon heute dabei, die Technik von morgen zum Alltag zu machen. Fraunhofer-Forscher präsentieren ihre laserbasierten Fertigungsverfahren für die Batteriezellen-Herstellung.


Lasertechnik klingt für den Normalverbraucher oft noch nach Science-Fiction. Tatsächlich helfen Laser-Schneider schon heute dabei, die Technik von morgen zum Alltag zu machen. Fraunhofer-Forscher präsentieren ihre laserbasierten Fertigungsverfahren für die Batteriezellen-Herstellung. Die aufkommende Verbreitung der Elektromobilität sorgt schon jetzt für eine erhöhte Nachfrage nach Batterien. Die Profis vom Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS nutzen das Verfahren des "Laser-remote-Schneidens".

Das erlaubt ihnen die automatisierte Fertigung von Elektroden für Batteriesysteme. Bezogen auf das Zellgewicht erreichen erste Lithium-Schwefel-Zellen um rund 30 Prozent höhere Energiedichten als die aktuell besten Lithium-Ionen-Zellen auf dem Markt. Die Forscher nutzen Metallschäume als Material und schneiden davon bis zu 300 Meter pro Minute. Durch die präzise Verarbeitung erreichen die Komponenten Fertigungstoleranzen von ±30 Mikrometer. "Im Vergleich zu anderen Fertigungsverfahren sind diese Kennwerte Weltspitze. Um die hochgesteckten Ziele zu erreichen, steht uns eine Vielzahl neuester Laserstrahlquellen in unterschiedlichen Wellenlängen, Ausgangsleistung und Strahlqualität zur Verfügung", sagt Institutsleiter Prof. Eckhard Beyer (vm/en-wid)

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