Sparda-Bank München fordert die Politik zu konkretem Klimaschutz auf

Genossenschaftsbank unterzeichnet Erklärung einer breiten Allianz von Unternehmen - Energiewende und Klimaschutzplan 2050 benötigen Priorität - Ethische Wirtschaftsweise nützt Mensch,

München - In einer breiten Allianz von 51 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Verbänden fordert die Sparda-Bank München eG die Parteien in den aktuellen Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Die Genossenschaftsbank appelliert an die "Jamaika-Verhandlungsführer", der Energiewende und dem Klimaschutzplan 2050 Priorität einzuräumen.
"Wir müssen jetzt den Paradigmenwechsel hin zu einer ethischen Wirtschaftsweise einleiten, die Ökonomie und Ökologie versöhnt und auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist. Die Politik muss sich endlich dazu bekennen, dass der Klimaschutz an erster Stelle steht", erklärt Helmut Lind, der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank München. Die Genossenschaftsbank ist ein zu 100 Prozent klimaneutrales Unternehmen und erstellt regelmäßig eine eigene CO2-Bilanz. Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Darum hat die Sparda-Bank auch nicht gezögert, die Er-klärung "Für Innovationen und Investitionssicherheit: Nächste Bundesregierung muss Klimaschutz zur zentralen Aufgabe machen" zu unterzeichnen.

Unternehmen mit mehr als 450.000 Beschäftigen in Deutschland
Zusammen haben die beteiligten 51 Unternehmen mehr als 450.000 Beschäftige alleine in Deutschland und erreichen einen globalen Umsatz von über 350 Milliarden Euro. Koordinatoren der Erklärung sind die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Zeichner der Erklärung sind in Deutschland aktive Großunternehmen, größere Mittelständler und Verbände aus einer erheblichen Bandbreite von Branchen, darunter 6 DAX-30-Konzerne und viele bekannte Namen. Auch energieintensive Industrieunternehmen und Kohlekraftwerksbetreiber unterstützen den Appell. Viele der zeichnenden Unternehmen sind keine unmittelbaren Gewinner der Dekarbonisierung oder Energiewende.
Mehr Informationen zum Umwelt-Engagement der Sparda-Bank München:
http://www.zum-wohl-aller.de/nachhaltigkeit.html
Die Erklärung in Deutsch: www.germanwatch.org/de/14633
Die Erklärung in Englisch: www.germanwatch.org/en/14634

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