BMW, Mercedes und Porsche drohen Millionen-Strafen in Südkorea

Autohersteller sollen Abgastests gefälscht haben Bild: AFP

BMW, Mercedes und Porsche drohen Millionen-Strafen in Südkorea

Südkorea plant, die deutschen Autohersteller BMW, Mercedes und Porsche mit Bußgeldern in Höhe von umgerechnet 55 Millionen Euro zu belegen. Die Firmen hätten zwischen 2011 und 2016 gegen südkoreanische Umweltauflagen verstoßen.

Südkorea will gegen die deutschen Autohersteller BMW, Mercedes und Porsche Bußgelder in Höhe von umgerechnet 55 Millionen Euro verhängen. Die Firmen hätten zwischen 2011 und 2016 gegen Abgasauflagen verstoßen, teilte das Umweltministerium in Seoul am Donnerstag mit. BMW droht demnach mit 60,8 Milliarden Won (47 Millionen Euro) die höchste Strafe.

Dem Münchener Autobauer wird vorgeworfen, bei mehr als 80.000 Fahrzeugen die Abgastestberichte gefälscht zu haben. Außerdem soll BMW rund 8.000 Autos mit nicht genehmigten Bauteilen zur Abgaskontrolle importiert und verkauft haben. Mercedes soll 3,9 Milliarden Won (zwei Millionen Euro) wegen des Verkaufs von Autos mit nicht zugelassenen Bauteilen zahlen. Porsche drohen aus demselben Grund 7,8 Milliarden Won Strafe (sechs Millionen Euro).

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