Starkes Erdbeben erschüttert Costa Rica

Erdbeben erschüttert Costa Rica Bild: AFP

Starkes Erdbeben erschüttert Costa Rica

Ein starkes Erdbeben hat Costa Rica erschüttert. Laut der US-Erdbebenwarte USGS erreichte das Beben eine Stärke von 6,5. Zwei Menschen starben an Herzinfarkten in Folge eines Schocks. Auch in Nicaragua und in Panama waren die Erdstöße zu spüren.

Ein starkes Erdbeben hat am Sonntag (Ortszeit) Costa Rica erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, erreichte das Beben eine Stärke von 6,5. Zwei Menschen starben an Herzinfarkten in Folge eines Schocks, wie ein Sprecher des Sicherheitsministeriums örtlichen Medien sagte.

Das Beben ereignete sich 16 Kilometer südöstlich des bei Touristen beliebten Badeortes Jaco in einer Tiefe von 19,8 Kilometern. In der Hauptstadt San José wackelten Gebäude mehrere Minuten lang. Örtlichen Medienberichten zufolge war das Beben in weiten Teilen des Landes zu spüren. In einigen Gegenden fielen der Strom und das Handynetz aus.

Es gab mehrere Nachbeben. Die Behörden riefen die Menschen für den Fall weiterer Nachbeben zur Ruhe auf. An einer Küstenstraße gab es nach Behördenangaben kleinere Erdrutsche, die den Verkehr behinderten.

Auch in Nicaragua und in Panama war das Erdbeben zu spüren, wie örtliche Medien berichteten. Schäden wurden demnach aber nicht registriert. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

Die US-Erdbebenwarte hatte die Stärke zunächst mit 6,8 angegeben, diese aber kurz darauf herabgestuft.

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