Suche nach neuen Planeten im All mit Satellit Tess kurzfristig verschoben

Tess-Satellit soll nach neuen Planeten forschen Bild: AFP

Suche nach neuen Planeten im All mit Satellit Tess kurzfristig verschoben

Der Start eines Satelliten, der nach neuen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems Ausschau halten soll, ist kurzfristig verschoben worden. Der für die Nacht zum Dienstag (MESZ) geplante Start mit einer Falcon-9-Trägerrakete des privaten Unternehmens SpaceX wurde aus technischen Gründen verschoben, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Start eines Satelliten, der nach neuen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems Ausschau halten soll, ist kurzfristig verschoben worden. Der für die Nacht zum Dienstag (MESZ) geplante Start mit einer Falcon-9-Trägerrakete des privaten Unternehmens SpaceX vom Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral in Florida wurde aus technischen Gründen verschoben, wie das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien am Montag über den Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte.

Das Navigationssystem des waschmaschinengroßen Transiting Exoplanet Survey Satellite (Tess) solle noch einmal überprüft werden, teilte SpaceX zwei Stunden vor dem geplanten Start mit. Der nächste mögliche Starttermin für die Mission der US-Raumfahrtbehörde Nasa sei am Mittwoch.

Tess soll in den kommenden zwei Jahren mehr als 200.000 der hellsten Sterne nach Anzeichen für kreuzende Planeten absuchen. Eine vorübergehende Helligkeitsabnahme gilt als ein solcher Hinweis auf einen Planeten.

Die Nasa rechnet damit, dass Tess rund 20.000 sogenannte Exoplaneten - Planeten außerhalb unseres Sonnensystems - aufspürt, darunter etwa 50 Planeten von der Größe der Erde, auf denen es möglicherweise Leben geben könnte.

Tess ist 337 Millionen Dollar (273 Millionen Euro) teuer und als Nachfolger des Weltraumteleskops Kepler konzipiert. Kepler wurde 2009 ins All befördert und wies bereits rund 2300 Exoplaneten nach. Seine Lebensdauer nähert sich dem Ende. 

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