Klöckner kündigt Gesetzesverschärfungen bei Stalleinbrüchen an

Kuh, über dts Nachrichtenagentur

Klöckner kündigt Gesetzesverschärfungen bei Stalleinbrüchen an

Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Arbeit von Tierrechtsorganisationen wie Peta kritisiert und Gesetzesverschärfungen bei Stalleinbrüchen angekündigt.

Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Arbeit von Tierrechtsorganisationen wie Peta kritisiert und Gesetzesverschärfungen bei Stalleinbrüchen angekündigt. "Wir brauchen keine selbsternannte Stallpolizei, die die Einhaltung des Tierschutzes kontrolliert", sagte Klöckner der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe).

Es sei Aufgabe des Staates, Landwirte zu belangen, die ihre Tiere schlecht halten. Klöckner kündigte an, dass die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode sogenannte Stalleinbrüche stärker bestrafen wolle. Bislang gehen Aktivisten oft straffrei aus, die sich Zugang zu Ställen verschaffen und heimlich filmen. Landwirte kritisieren das.

"Die Sache ist ganz klar: Einbruch ist Einbruch", sagte Klöckner. Auch Tierrechtler müssten sich an Gesetze halten. Sie wies daraufhin, dass Aktivisten Aufnahmen oftmals lange Zeit zurückhielten. "Wenn es ihnen um die Tiere ginge, dann würden sie das doch sofort veröffentlichen und die Behörden einschalten", kritisierte die Ministerin.

Sie appellierte an die dafür zuständigen Bundesländer, ausreichend Kapazitäten für Tierschutzkontrollen zur Verfügung zu stellen. Der Peta-Verantwortliche Edmund Haferbeck sagte der Zeitung, gegen seine Organisation werde "eine regelrechte Hetze" betrieben. Haferbeck wies sämtliche Kritik an der Arbeit von Peta zurück. Die Organisation setze sich für "das Recht auf körperliche Unversehrtheit und das Recht auf die Achtung der Würde der Tiere" ein. Ziel sei das Ende der Nutztierhaltung.

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