Kuh darf nach unerlaubtem Grenzübertritt der EU-Außengrenze weiterleben

Kuh darf nach unerlaubtem Grenzübertritt weiterleben Bild: AFP

Kuh darf nach unerlaubtem Grenzübertritt der EU-Außengrenze weiterleben

Eine Kuh aus Bulgarien darf trotz des unerlaubten Übertritts der EU-Außengrenze weiterleben: Dem trächtigen Rind drohte ursprünglich der Tod, weil EU-Richtlinien die Rückführung aus Serbien in die Europäische Union verboten.

Eine Kuh aus Bulgarien darf trotz des unerlaubten Übertritts ins Nicht-EU-Land Serbien weiterleben. Dem trächtigen Rind drohte ursprünglich der Tod, weil EU-Richtlinien die Rückführung in die Europäische Union verboten. Nach tadellosen Gesundheitstests und öffentlichem Druck entgeht das Tier namens Penka diesem Schicksal, wie die bulgarische Behörde für Ernährungssicherheit am Montag erklärte. 

"Sie wird nicht getötet werden und kann Ende der Woche zu ihrer Herde zurückkehren", sagte Behördensprecherin Ekaterina Stojlowa der Nachrichtenagentur AFP. 

Penkas Besitzer, Iwan Charalampiew, hatte vor einigen Tagen im Fernsehen dazu aufgefordert, das Tier am Leben zu lassen. Daraufhin unterschrieben mehr als 30.000 Menschen eine Online-Petition an die EU - darunter der Ex-Beatle Paul McCartney. Auch in sozialen Medien setzten sich zahlreiche Menschen unter dem Hashtag #SavePenka (Rettet Penka) für das Rind ein.

Den Schritt ins Verderben unternahm das Tier Mitte Mai, als es mit seiner Herde in der Nähe des Dorfes Kopilowtsi nach Angaben seines Besitzers unweit der Grenze zu Serbien unterwegs war. Die Kuh habe die Grenze überquert und sei in Serbien von einem Landwirt entdeckt worden, der sie aufgrund ihrer Markierung als bulgarisches Tier identifiziert habe.

Penka kam demnach zunächst zu ihrem Besitzer zurück. Doch die bulgarischen Behörden hätten die sofortige Tötung der Kuh angeordnet, da Charalampiew notwendige Dokumente zu Penkas Gesundheit nicht vorweisen konnte.

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