Verbraucherschützer kritisieren mangelnde Informationen zu Fipronil-Eiern

Erneut Fipronil-Eier aufgetaucht Bild: AFP

Verbraucherschützer kritisieren mangelnde Informationen zu Fipronil-Eiern

Verbraucherschützer haben die mangelnden Informationen zu den mit Fipronil belasteten Eiern aus den Niederlanden kritisiert. Sie forderten eine zentrale Anlaufstelle für Verbraucher.

Verbraucherschützer haben die mangelnden Informationen zu den mit Fipronil belasteten Eiern aus den Niederlanden kritisiert. Bund und Länder hätten es auch in diesem Fall nicht geschafft, die für Verbraucher wichtigen Botschaften bundesweit einheitlich zu kommunizieren, erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Dienstag. Zentral eingestellte und bundesweit einheitliche Informationen seien für Verbraucher auch dann wichtig und hilfreich, wenn keine direkte Gesundheitsgefahr vorliege.

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hatte am Montag mitgeteilt, rund 73.000 mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden seien in den Handel gelangt. Belastete Eier wurden in Supermärkten in sechs Bundesländern gefunden. Eine Gesundheitsgefahr für Verbraucher liegt nach Behördenangaben nicht vor. 

Eine Veröffentlichung auf dem Portal www.lebensmittelwarnung.de ist bei Produkten, die keine Gesundheitsgefahr darstellen, nicht vorgesehen, erklärte der vzbv. Dennoch müssten betroffene Verbraucher informiert werden. "Es braucht eine zentrale Anlaufstelle" für Verbraucher, forderte der vzbv. Das Bundeslandwirtschaftsministerium müsse selbst schnell die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Erkenntnisse informieren.

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