Byton geht die nächsten Schritte

Byton K-Byte Concept. Foto: Auto-Medienportal.Net/Byton

Byton geht die nächsten Schritte

Der chinesische Elektroauto-Start-up Byton hat heute auf der CES (Consumer Electronics Show) in Shanghai anhand der Premiumlimousine K-Byte Concept seine Vision vom künftigen Markendesign präsentiert.

Der chinesische Elektroauto-Start-up Byton hat heute auf der CES (Consumer Electronics Show) in Shanghai anhand der Premiumlimousine K-Byte Concept seine Vision vom künftigen Markendesign präsentiert. Mit der neuen Modellbezeichnung folgt das Unternehmen dem Markennamen: Byton steht für ,,Bytes on Wheels" (,,Bytes auf Rädern"). So wird das erste Serienfahrzeug, ein SUV, M-Byte heißen, kündigte Byton heute an und nannte weitere Schritte für die nahe Zukunft.

Der Byton K-Byte Concept ist eine 4,95 Meter lange Stufenhecklimousine mit einem Radstand von drei Metern. Das C-Säulen-Design ist inspiriert von den Stützpfeilern in der Architektur und soll auch die Aerodynamik verbessern. Das Auto hat große Fenster und einen weit gefassten Schiebedachbereich, um so viel Licht wie möglich in den Innenraum zu lassen. Das Lidarsystem für autonome Fahrfunktionen ist in einem schlanken Modul auf dem Dach integriert, die Seitenlidars sind zum Parken einziehbar. Für Ende 2020 kündigt Byton Prototypen nach Level 4 an.

Byton hat kürzlich mit Hilfe seines strategischen Partners FAW die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen und 500 Millionen US-Dollar (ca. 425 Millionne Euro) eingeworben. Der Bau des Werkes in Nanjing liegt nach Unternehmensangaben im Zeitplan. Ein erster Fertigungsprototyp ist Ende vergangenen Monats fertiggestellt worden. Die Serienproduktion des M-Byte soll Ende 2019 beginnen, während die Limousine für das Jahr 2021 geplant ist. Das Unternehmen wird im Direktverkauf agieren und seinen ersten Brand Store im letzten Quartal dieses Jahres in Shanghai eröffnen. Zwei Dutzend weitere sollen in China im Laufe des nächsten Jahres folgen. Danach sollen Geschäfte in den führenden Städten Europas und Nordamerikas aufgebaut werden.

Ebenfalls bekanntgegeben wurde ein Programm namens ,,Byton Co-Creator", das darauf abzielt, die Kunden stärker in den Produktentwicklungsprozess einzubeziehen. Anfang Juli wird eine Gruppe von Co-Creatoren in sein Entwicklungscenter in München, einladen, um an Beratungen zum Außen- und Innendesign teilzunehmen.

Byton ist in Nanjing, China, beheimatet. Das Designentwicklungszentrum für Prototypen und Konzeptfahrzeuge befindet sich in München. Ein US-amerikanisches Entwicklungszentrum wird im Silicon Valley betrieben. Zusätzliche Büros für Vertrieb, Marketing, Design und Investor Relations betreibt das Unternehmen in Peking, Shanghai und Hongkong. Das Kernteam besteht aus Experten aus China, Europa und den USA, die aus Unternehmen wie BMW, Tesla, Google und Apple kommen. (ampnet/jri)

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