Trump greift Opec wegen gestiegener Ölpreise an

Ölraffinerie im texanischen Big Spring Bild: AFP

Trump greift Opec wegen gestiegener Ölpreise an

Wegen der Ölpreise hat US-Präsident Donald Trump die Opec scharf angegriffen. Die Organisation Erdöl exportierender Länder hatte 2016 mit einer Drosselung der Fördermengen auf den damaligen Verfall der Rohölpreise reagiert. Seither stiegen die Preise stark an.

Wegen der seit 2016 stark gestiegenen Ölpreise hat US-Präsident Donald Trump die Opec scharf angegriffen. "Ölpreise sind zu hoch, Opec ist wieder am Werk. Nicht gut!" schrieb Trump am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Der US-Präsident bezog sich damit auf die Drosselung der Ölforderung durch die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Die Organisation hatte diesen Kurs zusammen mit Partnerstaaten im November 2016 eingeschlagen, um den damaligen Verfall der Rohölpreise zu stoppen.

Die Preise stiegen seither auf über 70 Dollar pro Barrel an - Anfang 2016 hatten sie noch bei unter 30 Dollar gelegen. Bei einem Treffen am 22. Juni in Wien will die Opec über den weiteren Kurs beraten. Die bisherige Vereinbarung zur Begrenzung der Fördermengen läuft Ende des Jahres aus. Russland und Saudi-Arabien haben angekündigt, bei dem Treffen eine Erhöhung der Kappungsgrenzen vorzuschlagen. 

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