Konservativer Kandidat Duque gewinnt Präsidentschaftswahl in Kolumbien

Iván Duque bei der Stimmabgabe am Sonntag Bild: AFP

Konservativer Kandidat Duque gewinnt Präsidentschaftswahl in Kolumbien

Der rechtsgerichtete Kandidat Iván Duque hat die Präsidentschaftswahl in Kolumbien gewonnen. Das teilte die Wahlbehörde am Sonntag mit. Duque setzte sich in einer Stichwahl gegen seinen linksgerichteten Konkurrenten Gustavo Petro durch.

Der rechtsgerichtete Kandidat Iván Duque hat die Präsidentschaftswahl in Kolumbien gewonnen. Duque erzielte in der Stichwahl am Sonntag 54,07 Prozent, wie die Wahlbehörde nach Auszählung von knapp 97 Prozent der Stimmen mitteilte. Er setzte sich damit gegen seinen linksgerichteten Konkurrenten Gustavo Petro durch, der auf 41,72 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,18 Prozent. Duque folgt damit Staatschef Juan Manuel Santos nach. 

Der Ausgang der Präsidentschaftswahl dürfte entscheidend sein für den Friedensprozess in Kolumbien: Der 41-jährige Duque von der ultrarechten Partei Demokratisches Zentrum (Centro democrático, CD) hatte angekündigt, das Friedensabkommen von 2016 mit der Farc-Guerilla im Fall seines Sieges überarbeiten zu wollen. Die Friedensgespräche mit den noch nicht entwaffneten ELN-Rebellen lehnt er ab.

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