Zahl der Schweine und Rinder in Deutschland sinkt

Ferkel in einer Schweinezuchtanlage Bild: AFP

Zahl der Schweine und Rinder in Deutschland sinkt

Die Zahl der in Deutschland gehaltenen Schweine und Rinder ist rückläufig. Der Milchkuhbestand liegt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf dem niedrigsten Wert seit 2008.

Die Zahl der in Deutschland gehaltenen Schweine und Rinder ist rückläufig. Zum Stichtag am 3. Mai wurden in der Bundesrepublik rund 26,9 Millionen Schweine gehalten, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Gegenüber November 2017 ist das ein Rückgang um 2,5 Prozent oder rund 690.000 Tiere.

Die Zahl der Rinder sank auf 12,1 Millionen - rund 272.000 Tiere oder 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Nach Angaben der Statistiker ist der Rinderbestand seit der Abschaffung der Milchquote im Mai 2015 rückläufig; im Vergleich zum November 2014 sank der Bestand um rund 5,1 Prozent.

Ein ähnlicher Rückgang zeigt sich demnach bei Milchkühen: Zum aktuellen Erhebungsstichtag wurden rund 4,2 Millionen Tiere gezählt - rund 47.000 Tiere (minus 1,1 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Im Vergleich zum November 2014 betrug der Rückgang sogar drei Prozent. Damit liegt der Milchkuhbestand auf dem niedrigsten Wert seit 2008.

Bei den Schweinen trägt nach Angaben des Bundesamtes der rückläufige Bestand an Mastschweinen zu der Entwicklung bei. Aktuell liegt er bei rund 11,8 Millionen Tieren - im November 2017 waren es mit 12,2 Millionen Mastschweinen noch 3,2 Prozent Tiere mehr. Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe ging in Deutschland auf knapp 23.000 weiter zurück. Gegenüber November 2017 ist das ein Rückgang von 2,3 Prozent. 

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