Eröffnungsplädoyers in US-Prozess von Krebspatient gegen Monsanto

Das glyphosathaltige Herbizid Roundup steht im Zentrum des US-Prozesses eines Krebskranken gegen Monsanto Bild: AFP

Eröffnungsplädoyers in US-Prozess von Krebspatient gegen Monsanto

Im US-Prozess eines Krebspatienten gegen den Pestizhersteller Monsanto beginnen am Montag die Eröffnungsplädoyers von Anklage und Verteidigung. Im Zentrum des Verfahrens steht die hochumstrittene Frage, ob die in dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup enthaltene Chemikalie Glyphosat möglicherweise eine krebauslösende Wirkung hat. 

Im US-Prozess eines Krebspatienten gegen den Pestizhersteller Monsanto beginnen am Montag (18.30 Uhr MESZ) die Eröffnungsplädoyers von Anklage und Verteidigung. Im Zentrum des Verfahrens steht die hochumstrittene Frage, ob die in dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup enthaltene Chemikalie Glyphosat möglicherweise eine krebsauslösende Wirkung hat. 

Der 46-jährige Kläger, der an Lymphdrüsenkrebs im Endstadium leidet, macht Roundup für seine Erkrankung verantwortlich. Als Hausmeister mehrerer Schulen hatte er das Herbizid in großen Mengen angewendet. Monsanto, das seit kurzem zum Bayer-Konzern gehört, bestreitet eine krebsauslösende Wirkung seines Produkts. Der Prozess hatte bereits vor zwei Wochen begonnen, doch wurden bislang nur Formalitäten wie die Auswahl der Jury erledigt. Das Urteil wird noch in diesem Sommer erwartet.

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