Unterzeichnung von Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan verschoben

Überschwemmungen im japanischen Kurashiki Bild: AFP

Unterzeichnung von Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan verschoben

Die EU und Japan haben die Unterzeichnung ihres Freihandelsabkommens nach der Absage der Europareise von Regierungschefs Shinzo Abe infolge der tödlichen Unwetter in seinem Land verschoben.

Wegen der tödlichen Unwetter in Japan haben die EU und das ostasiatische Land die für diese Woche geplante Unterzeichnung ihres Freihandelsabkommens verschoben. Ein Sprecher der Europäischen Kommission sagte am Montag, der EU-Japan-Gipfel werde wegen der Naturkatastrophe nicht wie geplant am Mittwoch in Brüssel stattfinden können. Beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, das Treffen am 17. Juli in Tokio nachzuholen und das Freihandelsabkommen dort zu unterzeichnen.

EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sprachen Japans Regierungschef Shinzo Abe ihr Beileid aus. Durch verheerende Regenfälle und Erdrutsche starben in Japan mindestens hundert Menschen. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe sagte laut einem Regierungssprecher seine geplante Reise nach Belgien, Frankreich, Saudi-Arabien und Ägypten wegen der Katastrophe ab. 

Beim EU-Japan-Gipfel soll das seit Jahren ausgehandelte Freihandelsabkommen Economic Partnership Agreement (EPA) unterzeichnet werden. Es soll im kommenden Jahr in Kraft treten. Laut EU-Kommission werden durch das Abkommen 99 Prozent aller Zölle beseitigt, die sich derzeit noch auf rund eine Milliarde Euro pro Jahr belaufen. 

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