Drei italienische Bergsteiger am Mont Blanc ums Leben gekommen

Der Mont Blanc ist mit 4810 Meteren der höchste Berg Europas Bild: AFP

Drei italienische Bergsteiger am Mont Blanc ums Leben gekommen

Am Mont Blanc in den französischen Alpen sind drei italienische Bergsteiger ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, wurde am Freitag am Fuß des Gipfels Aiguille Verte im Mont-Blanc-Massiv die Leiche des ersten Mannes gefunden.

Am Mont Blanc in den französischen Alpen sind drei italienische Bergsteiger ums Leben gekommen. Wie die Behörden des Départements Haute-Savoie mitteilten, wurde am Freitag am Fuß des Gipfels Aiguille Verte im Mont-Blanc-Massiv die Leiche des ersten Mannes gefunden. Die Bergrettung geht davon aus, dass sein Bruder und dessen Verlobte ebenfalls tot sind. Ihre Leichen konnten aber noch nicht geborgen werden.

Beide seien wahrscheinlich nicht weit vom Fundort der ersten Leiche unter Steinen und Eis verschüttet und ganz sicher nicht mehr am Leben, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte. Die Gruppe war den Angaben zufolge in 3400 bis 3500 Metern Höhe verunglückt und von einem Grat in ein Geröllfeld gestürzt.

Die Italiener waren vor drei Tagen zu einer Bergtour im Mont-Blanc-Massiv aufgebrochen. Als sie nicht zurückkehrten, alarmierte die Frau eines der Männer die Bergrettung. Neben der französischen Bergrettung waren auch italienische Rettungskräfte aus dem Aostatal, ein Helikopter und eine Drohne an der Suche beteiligt. Die Bergungsarbeiten sollen am Samstag fortgesetzt werden.

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