Trump will US-Hilfen künftig auf

Trump vor der UN-Vollversammlung Bild: AFP

Trump will US-Hilfen künftig auf "Freunde" der USA beschränken

US-Präsident Donald Trump will finanzielle Unterstützung künftig nur noch 'Freunden' der USA zukommen lassen. Sein Land werde künftig auch 'nicht mehr als 25 Prozent zum Budget der Friedenssicherungseinsätze zahlen', sagte er am Dienstag vor der UNO.

US-Präsident Donald Trump will finanzielle Unterstützung künftig nur noch "Freunden" der Vereinigten Staaten zukommen lassen. Die Hilfen der USA würden künftig für diejenigen reserviert, die "uns respektieren" und "unsere Freunde sind", sagte Trump am Dienstag in seiner Ansprache vor der UN-Vollversammlung in New York. Die USA würden künftig überprüfen, was "funktioniert und was nicht funktioniert und ob die Länder, die unsere Dollars und unseren Schutz erhalten, auch unserer Interessen im Blick haben", fügte er hinzu. 

Mit Blick auf die UNO hob der US-Präsident hervor: "Im Rahmen unserer Reformanstrengungen (für die UNO) habe ich unseren Verhandlern gesagt, dass die USA nicht mehr als 25 Prozent zum Budget der Friedenssicherungseinsätze zahlen werden". UN-Generalsekretär António Guterres hatte zuvor in seiner Rede zur Eröffnung der alljährlichen UN-Generaldebatte ein eindringliches Plädoyer für eine Neubelebung der multilateralen Kooperation gehalten.

Um Kriege zu vermeiden und die Welt sicherer zu machen, müssten sich die Staaten für ein reformiertes und gestärktes multilaterales System einsetzen, forderte Guterres. Die Rede des UN-Generalsekretärs ließ sich in vielen Passagen als Appell nicht zuletzt an US-Präsident Donald Trump verstehen, der im vergangenen Jahr den Ausstieg der USA aus dem Pariser Abkommen angekündigt hatte und der auch auf anderen Feldern die internationale Zusammenarbeit zurückgefahren hat. 

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