SPD bleibt bei Nein zum

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SPD bleibt bei Nein zum "Vierten Weg" bei Ferkelkastration

Berlin - Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich erneut gegen den sogenannten "Vierten Weg" bei der Suche nach Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration ausgesprochen.

Berlin - Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich erneut gegen den sogenannten "Vierten Weg" bei der Suche nach Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration ausgesprochen. Das berichtet die "Bild" (Freitagsausgabe).

"Der `Vierte Weg` führt in eine Sackgasse, da dafür eine dauerhafte Verschlechterung des Tierschutzgesetzes nötig ist. Da hört unsere Verhandlungsbereitschaft auf", sagte Susanne Mittag, Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, der Zeitung. "Christian Schmidt, Frau Klöckners Vorgänger, hat die letzte Wahlperiode komplett verschlafen. Es war seine Aufgabe, die Praxisreife der Alternativen zu fördern und allen Beteiligten der Wertschöpfungskette klarzumachen, wohin die Reise geht und das kein Weg an der gesetzlichen Frist vorbeiführt", so Mittag. Die Große Koalition hatte Anfang der Woche entschieden, die Frist bis zum Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre zu verlängern. Als Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion blicke sie zähneknirschend auf diese Entscheidung, sagte Mittag. "In den Verhandlungen werden wir jetzt verbindliche Auflagen für das Ministerium formulieren. Diese zwei Jahre müssen die allerletzte Gnadenfrist werden."

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