Drei Elefantenkälber bei Zusammenstoß mit Zug in Sri Lanka getötet

Elefanten gelten in Sri Lanka als Nationalheiligtum Bild: AFP

Drei Elefantenkälber bei Zusammenstoß mit Zug in Sri Lanka getötet

Im Osten von Sri Lanka sind drei junge Elefanten bei einem Zusammenstoß mit einem Passagierzug getötet worden. Es ist das zweite derartige Unglück in der Region binnen weniger Wochen.

Im Osten von Sri Lanka sind drei junge Elefanten bei einem Zusammenstoß mit einem Passagierzug getötet worden. Der Zug sei in der Nacht rund 260 Kilometer östlich von Colombo mit einer Herde Elefanten zusammengestoßen, vier Waggons seien dabei entgleist, teilten Vertreter der Bahn am Sonntag mit. Nach ihren Angaben wurde niemand der über 600 Insassen ernstlich verletzt. Die Schienen wurden aber schwer beschädigt.

Vor nicht einmal drei Wochen waren bei einem ähnlichen Unglück in derselben Region zwei Elefantenkälber und das trächtige Muttertier getötet worden. Die Behörden untersuchen derzeit noch, ob der Fahrer die Richtlinien zum Schutz der Elefanten in Dschungelgebieten missachtet hatte - wie etwa die Geschwindigkeit zu drosseln oder das Signalhorn ständig zu betätigen.

Sri Lanka zählt rund 7500 wilde Elefanten. Die Tiere gelten als Nationalheiligtum und stehen unter gesetzlichem Schutz.

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