Wie Social Media den Devisenmarkt beeinflusst

@ LoboStudioHamburg (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Wie Social Media den Devisenmarkt beeinflusst

Der Aktienmarkt ist mittlerweile den meisten Menschen ein Begriff, jedoch trifft dies noch immer nicht auf den Devisenmarkt zu, welcher auch Foreign Exchange Market genannt wird.

Der Aktienmarkt ist mittlerweile den meisten Menschen ein Begriff, jedoch trifft dies noch immer nicht auf den Devisenmarkt zu, welcher auch Foreign Exchange Market genannt wird. Diesen kennt interessanterweise noch immer eine hohe Anzahl an Leuten nicht. Dies ist insbesondere deswegen interessant, da der Devisenhandel den größten Markt weltweit darstellt, wodurch dieser auch den Aktienmarkt übertrifft.
Eine Erklärung dafür wäre jene, dass dieser Markt in der Vergangenheit nur bestimmten Fachleuten zugänglich war, wobei sich dies in den letzten Jahren jedoch drastisch geändert hat und nun auch "gewöhnliche" Menschen die Chance haben, Devisenhandel zu betreiben.
Ein Aspekt, der einen großen Anteil dazu beigetragen hat, dass auch der Devisenmarkt heutzutage immer mehr an Popularität gewinnt, ist Social Media: Denn auf diversen Kanälen sind zahlreiche Experten auf diesem Gebiet vertreten, welche nun auch der breiten Masse die Vorzüge dieses Marktes näherbringen, sich untereinander austauschen und auch generell Informationen bezüglich des Devisenhandels verbreiten.

Social-Media-Kanäle und Forex Trading

Die beliebtesten Kanäle, welche dafür verwendet werden, Forex Trading zu thematisieren, sind Facebook, Twitter und auch LinkedIn. Besonders geeignet sind jedoch am ehesten Twitter und LinkedIn, da man sich auf diesen Plattformen mit anderen Experten verbinden kann, wobei Facebook eher dazu verwendet wird, mit Freunden, Familie und Bekannten zu kommunizieren.
Das bedeutet jedoch nicht, dass andere Social-Media-Kanäle nicht zur Verbreitung von Content über Forex Trading verwendet werden: Nahezu jeder Kanal kann eine Plattform für Forex Trading darstellen, was auch bedeutet, dass man prinzipiell überall Personen findet, welche den Bekanntheitsgrad des Devisenmarktes positiv beeinflussen.
Daher werden wir uns nun die zahlreichen Vorzüge ansehen, welche bestimmte Social-Media-Kanäle in Bezug auf Forex Trading mit sich bringen:

  1. Facebook

Facebook hat im Jahr 2018 etwa 2.23 Milliarden Nutzer weltweit – das stellt etwa ein Drittel der Weltbevölkerung dar. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass man auf dieser Plattform eine enorme Vielzahl an Menschen erreichen kann, was natürlich stets einen großen Vorteil darstellt.
Dennoch wurde Facebook ursprünglich so konzipiert, dass man darauf eher mit seinem Bekanntenkreis in Kontakt bleibt, anstatt Business-Kontakte zu entdecken. Daher wird Facebook heutzutage zwar von vielen Forex-Experten verwendet, etwa in Form von Gruppen, Chats und auch diversen Seiten, allerdings nicht in dem Ausmaß, welches man bei anderen Social-Media-Kanälen beobachten kann.

  1. Twitter

Twitter ist eine Plattform, welche intensiv dazu verwendet wird, Forex-Content zu verbreiten, wobei dies oftmals bis hin zu Spamming führt, weswegen das Stichwort "Forex" auf Twitter mit der Zeit etwas in Verruf geraten ist.
Zudem kann auch gesagt werden, dass bekannte Forex Trader die Plattform derzeit nicht auf optimale Art und Weise verwenden und somit noch immer ein enormes Steigerungspotential besteht. Dies liegt unter anderem auch daran, dass der Großteil des Content, welcher sich auf Forex bezieht, versucht, diverse Güter zu verkaufen und dies oftmals einen eher schlechten Eindruck bei potentiellen Interessenten hinterlässt.
Sollten Forex Trader die Plattform in Zukunft jedoch dazu verwenden, untereinander diverse Erfahrungen auszutauschen, sowie deren Wissen zu verbreiten und auch Communitys zu gründen, welche nicht darauf ausgelegt sind, Produkte zu verkaufen, dann kann dieses enorm hohe Potential in Zukunft möglicherweise auch erreicht werden. Dies würde mit Sicherheit auch einen äußerst positiven Effekt auf den Foreign Exchange Market haben.

  1. LinkedIn

LinkedIn ist, im Gegensatz zu Facebook, voll und ganz darauf ausgerichtet, Business-Kontakte zu entdecken. Von den drei erwähnten Social-Media-Kanälen stellt LinkedIn das beste Portal für die Erweiterung des Wissens über Forex Trading dar. Das liegt unter anderem auch daran, dass die bekanntesten Experten in der Forex-Welt auf LinkedIn Profile haben und auf diesen ihre Meinungen, Ideen und Prognosen veröffentlichen. Ein weiteres Highlight auf LinkedIn stellen die zahlreichen Forex-Gruppen dar, in welchen so gut wie kein Spam stattfindet, sondern vorwiegend konstruktive Beiträge gepostet werden.
Generell kann man sagen, dass Social Media auch in Zukunft weiter wachsen wird, weswegen dies auch große Chancen für den Forex-Markt bedeutet. Man darf daher gespannt sein, wie sich diese beiden Gebiete in Zukunft entwickeln werden und welche Bedeutung Social-Media-Kanäle zukünftig für den Foreign Exchange Market haben werden.

Comments

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.