ADAC: Entspannung bei Spritpreisen bleibt aus

Historische Zapfsäule Bild: AFP

ADAC: Entspannung bei Spritpreisen bleibt aus

Autofahrer müssen beim Tanken weiter tief in die Tasche greifen. Wie der ADAC mitteilte, verteuerte sich Diesel im bundesweiten Durchschnitt binnen einer Woche um einen halben Cent auf 1,452 Euro. Ein Liter Super E10 kostete mit 1,542 Euro genauso viel.

Autofahrer müssen beim Tanken weiter tief in die Tasche greifen. Wie der Autofahrerclub ADAC am Mittwoch mitteilte, verteuerte sich Diesel im bundesweiten Durchschnitt binnen einer Woche um einen halben Cent auf 1,452 Euro. Ein Liter Super E10 kostete hingegen mit 1,542 Euro genauso viel wie in der Vorwoche. Der ADAC hält die Preise an den Zapfsäulen für deutlich überzogen.

Zwar müssten die Tankstellen die höheren Transportkosten für Rohöl und Kraftstoffe berücksichtigen, die das Niedrigwasser an Rhein, Main und Mosel ausgelöst hat - allerdings herrsche die Dürre in den betroffenen Gebieten bereits seit Monaten, während der deutliche bundesweite Preisanstieg erst Anfang Oktober begann.

Damals hatte Rohöl seinen bisherigen Jahreshöchstpreis von rund 85 Dollar für ein Barrel der Sorte Brent bereits überschritten, inzwischen sei das Barrel auf unter 70 Dollar gesunken. Diese Entwicklung haben die Mineralölkonzerne nicht an die Verbraucher weitergegeben, kritisierte der ADAC. Den Autoclub stört auch, dass der Preisunterschied zwischen Diesel und Benzin nur noch neun Cent beträgt, obwohl auf Diesel 22 Cent weniger Steuern fällig werden.

Der ADAC empfiehlt, die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des Clubs liegen die besten Zeiten zum Tanken zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr. Beim Preisvergleich könnten Smartphone-Apps unterstützen.

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