Aktivisten: Heftige Kämpfe um letzte IS-Bastion im Osten Syriens

Fahrzeug der SDF-Kämpfer nahe Baghus Bild: AFP

Aktivisten: Heftige Kämpfe um letzte IS-Bastion im Osten Syriens

Bei der geplanten Eroberung der letzten IS-Bastion im Osten Syriens hat sich ein von den USA unterstütztes kurdisch-arabisches Bündnis nach Angaben von Aktivisten heftige Kämpfe mit der Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) geliefert.

Bei der geplanten Eroberung der letzten IS-Bastion im Osten Syriens hat sich ein von den USA unterstütztes kurdisch-arabisches Bündnis nach Angaben von Aktivisten heftige Kämpfe mit der Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) geliefert. Es habe am Sonntagmorgen "heftige Zusammenstöße" gegeben, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit, die ihre Informationen aus einem Netzwerk von Informanten vor Ort bezieht. Stellungen der Dschihadisten seien aus der Luft und mit Artillerie angegriffen worden.

"Die Schlacht dauert an", sagte der Leiter der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten am Samstag den Beginn ihrer "finalen Schlacht" gegen den IS im Osten Syriens bekanntgegeben. 

IS-Kämpfer kontrollieren laut SDF in der Provinz Deir Essor noch ein etwa vier Quadratkilometer großes Gebiet, das vom Dorf Baghus bis an die irakische Grenze reicht. Dort werden noch bis zu 600 IS-Kämpfer vermutet.

Die Offensive zur Vertreibung der Dschihadisten aus Deir Essor hatte bereits im September begonnen. Der Vormarsch der SDF-Kämpfer wurde zuletzt gestoppt, weil der IS nach Angaben des kurdisch-arabischen Kampfbündnisses Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchte. Letztere nutzten eine einwöchige Kampfpause zur Flucht.

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