Steinmeier berät in Kolumbien über Stand des Friedensprozesses

Präsidentenpalast in Bogotá Bild: AFP

Steinmeier berät in Kolumbien über Stand des Friedensprozesses

Bundespräsident Steinmeier beginnt heute einen Staatsbesuch in Kolumbien. Staatschef Duque will den Bundespräsidenten in Bogotá mit militärischen Ehren empfangen. Thematischer Schwerpunkt des ersten Tags ist der Friedensprozess in Kolumbien.

Zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Kolumbien führt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute politische Gespräche in der Hauptstadt Bogotá. Der kolumbianische Staatschef Iván Duque Márquez will den Bundespräsidenten dort am Mittag (Ortszeit) mit militärischen Ehren empfangen. Thematischer Schwerpunkt des Besuchstags ist der Friedensprozess in Kolumbien: Ein Friedensabkommen mit den linksgerichtete Farc-Rebellen beendete 2016 eine jahrzehntelangen Konflikt. Steinmeier trifft in Bogotá unter anderem den Leiter der kolumbianischen Wahrheitskommission und die Präsidentin des Sondergerichts für den Frieden.

Ein weiteres wichtiges Thema des Besuchs ist die gegenwärtige schwere Krise in Kolumbiens Nachbarland Venezuela. Zahlreiche Menschen sind von dort nach Kolumbien und in andere lateinamerikanische Länder geflohen. Der letzte Staatsbesuch eines Bundespräsidenten in Kolumbien hatte 2013 stattgefunden. Am Mittwoch reist Steinmeier dann weiter zu einem Besuch ins Nachbarland Ecuador.

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