Ökologische Grundsätze der Agenda 21 haben nach wie vor Priorität.

Ökologische Grundsätze der Agenda 21 haben nach wie vor Priorität.

In der Meldung geht es um die Fortführung der Zusammenarbeit zwischen Südwärme und dem Prämonstratenser-Kloster Roggenburg, wo nach 15 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit ein neuer Energie-Contracting-Vertrag die sichere und wirtschaftlichen Wärmeversorgung von insgesamt 12 Verbrauchern in und um die Klosteranlage für weitere 15 Jahre sicherstellt.

Roggenburg/Unterschleißheim, 15.03.2018: Die Südwärme AG versorgte in Kooperation mit seinem Ulmer Partner, der Julius Gaiser GmbH & Co. KG, seit 2002 das im bayerischen Landkreis Neu-Ulm gelegene Prämonstratenser-Kloster Roggenburg mit Wärme. Die Versorgung umfasste Kloster, Pfarrgemeinde, Gemeinde, Klostermuseum, Grundschule, Turnhalle, Haus für Kunst und Kultur, Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur, Klosterladen, Hotel Oberes Tor und Klostergasthof. Dieser Energie-Contracting-Vertrag lief zum Jahresende 2018 aus und wurde, dank bester Erfahrungen mit dem Südwärme-Konzept, nun wiederum mit einem Neuvertrag um weitere 15 Jahre verlängert. Inzwischen wurde die Energiezentrale nach über 15-jähriger Laufzeit generalsaniert und ein neuer Biomasse-Kessel, ein neuer Öl-kessel sowie ein Elektrofilter installiert. Dadurch werden die Staubemissionen auf 20 mg/m³ reduziert und die ab Januar 2019 neuen gültigen Emissionsrichtwerte eingehalten. Das Kloster geht damit den eingeschlagenen ökologischen Weg konsequent weiter und macht durch die zusätzliche Installation einer thermischen Solaranlage einen weiteren Schritt nach vorne. Die Wärmeerzeugung erfolgt durch eine 530 kW Hackschnitzelkesselanlage für die Grundlast und einem 900 kW Öl-Niedertempertaturkessel für die Spitzenlast. Die 280qm große thermische Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung leistet 194 kW. Als Pufferspeicher dienen 2x 9.000 Liter. Eine intelligente Steuer- und Regeltechnik für die Gesamtanlage, die Energiezentrale, einschließlich der Unterstationen, sorgt für reibungslose Funktion und Kommunikation. Aus der Heizstation werden über das bestehende Nahwärmenetz, das sich im Eigentum des Klosters befindet, die insgesamt 11 Verbraucher versorgt. Das 24-Stunden-7-Tage-Monitoring der Anlage mit sofortiger Störungsbehebung die Fa. Gaiser, erhöht die Verfügbarkeit und sichert die Wärmeversorgung. Über 80% des jährlichen Wärmebedarfs werden über die Biomasseanlage und die Solaranlage gedeckt. Dies entspricht einer eingesparten Menge von rund 175.000 Litern Heizöl. Die CO2-Emmisionsvermeidung liegt bei über 575 Tonnen im Jahr. Die Energiezentrale dient für das dem Kloster angeschlossenen Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur als Beispiel und Modellprojekt für deren Arbeit nach der Agenda 21.
Weitere Informationen: www.suedwaerme.de

Bildquelle: Karlheinz Thoma

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