Einsatz von Löschhubschraubern der Bundeswehr bei zwei Waldbränden erfolgreich

Löschhubschrauber holt Wasser aus dem Hartensbergsee Bild: AFP

Einsatz von Löschhubschraubern der Bundeswehr bei zwei Waldbränden erfolgreich

Die Bundeswehr hat ihre Löscheinsätze mit Hubschraubern bei einem Moorbrand in Vechta und einem Waldbrand im Saale-Orla-Kreis beendet. Es seien insgesamt 101 Löschangriffe geflogen und etwa 500.000 Liter Wasser ins Ziel gebracht worden.

Die Bundeswehr hat ihre Löscheinsätze mit Hubschraubern bei einem Moorbrand in Vechta und einem Waldbrand im thüringischen Saale-Orla-Kreis beendet. Es seien insgesamt 101 Löschangriffe geflogen und etwa 500.000 Liter Wasser ins Ziel gebracht worden, teilte die Luftwaffe am Freitag in Berlin mit. Die Gesamtflugzeit inklusive Anflug habe 20 Flugstunden betragen, die beiden Maschinen des Hubschraubergeschwaders 64 sollten nun an ihre Heimatstandorte in Laupheim und Holzdorf zurückkehren.

Mit den beiden Einsätzen sind den Bundeswehrangaben zufolge allerdings bereits jetzt die Grenzen der vorhandenen Ressourcen erreicht. "Wenn es weiter brennen sollte, dann könnte es sein, dass wir mit den Hubschraubern CH-53 an Kapazitätsgrenzen stoßen", sagte ein Sprecher der Luftwaffe. 

In Fällen der Bitte um Amtshilfe wie bei den beiden Bränden gerade in Niedersachsen und Thüringen könne dann sein, dass die Kapazitäten nicht ausreichten. "Wir unterstützen, wo wir können als Luftwaffe. Aber wir sind nicht die Feuerwehr."

So müssten die eingesetzten CH-53-Hubschrauber nach 50 Flugstunden in eine etwa vierwöchige Wartung und nach 200 Flugstunden in eine etwa sechs Monate dauernde Wartung. Die Hubschrauber seien seit 1991 ununterbrochen im Einsatz und hätten fast ihre maximal zulässige Flugstundenzahl erreicht.

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