Easjet fliegt tiefer in die roten Zahlen

Easyjet-Maschinen im schweizerischen Genf Bild: AFP

Easjet fliegt tiefer in die roten Zahlen

Der britische Billigflieger Easyjet hat seine Verluste im ersten Geschäftshalbjahr im Vorjahresvergleich mehr als vervierfacht. Als Grund gab Easyjet höhere Treibstoffkosten und 'schwierige' Marktbedingungen an - unter anderem durch den Brexit.

Der britische Billigflieger Easyjet hat seine Verluste im ersten Geschäftshalbjahr im Vorjahresvergleich mehr als vervierfacht. Nach Steuern verbuchte das Unternehmen für die sechs Monate bis Ende März ein Minus in Höhe von 218 Millionen Pfund (250 Millionen Euro). Ein Jahr zuvor hatten sich die Verluste im gleichen Zeitraum noch auf 54 Millionen Pfund belaufen.

Als Grund gab Easyjet höhere Treibstoffkosten und "schwierige" Marktbedingungen an. Zudem senkte das Unternehmen den Ausblick für die weitere Geschäftsentwicklung leicht ab und verwies auf die "negativen Auswirkungen" auf die Branche wegen der Unsicherheiten in Zusammenhang mit dem Brexit und einer gesamtwirtschaftlichen Abkühlung in Europa. 

Bereits Anfang April hatte Easyjet mitgeteilt, dass sich die Fluggesellschaft wegen des Brexit auf eine nachlassende Nachfrage einstelle. Weitere Gründe für die Verluste im ersten Geschäftshalbjahr waren demnach auch die kostspielige Integration von Air Berlin und die späte Lage der Osterferien, die dieses Jahr erst im April waren. Zudem belasteten die erheblichen Störungen des Luftverkehrs durch Drohnen am Londoner Flughafen Gatwick im Dezember die Bilanz. 

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