Unesco erweitert Biosphärenreservat der Galápagos-Inseln um 15 Millionen Hektar

Galápagos-Echse Bild: AFP

Unesco erweitert Biosphärenreservat der Galápagos-Inseln um 15 Millionen Hektar

Die Unesco hat das Biosphärenreservat auf den Galápagos-Inseln um fast 15 Millionen Hektar erweitert. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich jetzt auch über das Meeresgebiet rund um den Pazifik-Archipel.

Die Unesco hat das Biosphärenreservat auf den Galápagos-Inseln um fast 15 Millionen Hektar erweitert. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich jetzt auch über das Meeresgebiet rund um den Pazifik-Archipel, wie das ecuadorianische Umweltministerium am Montag bekannt gab. Bislang umfasste das Unesco-Biosphärenreservat nur die Inseln selbst.

Die Unesco habe die Erweiterung des Biosphärenreservats um 14,6 Millionen Hektar und seine Umbenennung in "Galápagos-Biosphäre" genehmigt, teilte das Umweltministerium in Quito mit. Das bisherige "Biosphärenreservat des Columbus-Archipels" - dem anderen Namen für die Galápagos-Inseln - umfasste nur das 772.000 Hektar große Inselgebiet. Die Unesco-Entscheidung mache das Biosphärenreservat zu einem der bedeutendsten Meeresgebiete der Welt, betonte das Ministerium. 

Die 1978 von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannten ecuadorianischen Galápagos-Inseln liegen 1000 Kilometer westlich der südamerikanischen Küste. Die Artenvielfalt auf den abgelegenen Vulkaninseln im Pazifik gilt als weltweit einzigartig. Der britische Naturforscher Charles Darwin entwickelte nach seinem Besuch der Inseln seine Evolutionstheorie. 

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