Cannabis kann auch nützlich sein

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Cannabis kann auch nützlich sein

Die Meinungen zu Cannabis sind unterschiedlich geprägt. Selbst der Bundestag hat sich in einer der letzten Sitzungen mit dem Thema der Legalisierung beschäftigt. Auch wenn viele in erster Linie an die alte Hippie-Zeit denken und Cannabis als Droge ansehen, ist diese Pflanze mittlerweile als Medikament in der Medizin anerkannt und hat sich vielfach bewährt.

Warum viele Cannabis kritisch gegenüberstehen

Bisher sind Anbau, Verkauf und auch Besitz von Cannabis unter Strafe gestellt. Dies möchte die Partei der Linken nun ändern. Ebenso möchte auch die Partei der Grünen sogenannte Drogenfachgeschäfte mit geschultem Personal fördern. Viele Fachleute weisen heute darauf hin, dass die aus Hasch, Marihuana und andere aus Hanf hergestellten Drogen nicht viel gefährlicher seien als Nikotin oder Alkohol. Dennoch betrachten andere diese als Suchtmittel mit einen hohen Schädigungspotenzial für die Gesundheit.

Natürlich dürfen die Gefahren eines Joints nicht von der Hand gewiesen werden. Schon immer hatte Cannabis einen eher verruchten und verbotenen Charakter. Jedoch wird in vielen Kulturen auf dieser Erde die Pflanze intensiv genutzt. Hierzulande ist es zum Teil schwierig, Cannabis allein als Zierpflanze im Haushalt zu halten.

Umso interessanter ist nun der Vorstoß einiger Parteien, die Gesetzeslage um diese Drogenpflanze zu verändern. Die Fronten in der Regierung für eine Entschärfung der Gesetzeslage sind verhärtet, sodass gespannt auf das Ergebnis gewartet werden kann.

Wofür kann Cannabis eigentlich noch eingesetzt werden?


Nachgewiesen ist, dass Cannabis eine schmerzhemmende Wirkung verzeichnet. Verantwortlich ist das Tetrahydrocannabinol, welches am Cannabionid-System des menschlichen Körpers andocken kann und Schmerzen und Entzündungen hemmt. Als Medikament können Menschen mit schweren Nierenerkrankungen, Krebskranke und diejenigen, welche unter Arthritis leiden, davon profitieren. Die Rezeptoren heften sich an tiefere Hirnschichten an, sodass Menschen mit multipler Sklerose oder Tourette-Kranke Linderung verspüren.

Schon in zahlreichen Versuchen wurden Erfolge mit dieser Pflanze festgestellt. Schmerzmediziner haben herausgefunden, dass die Wirkstoffe in der Palliativmedizin die therapieauslösenden Symptome Erbrechen und Übelkeit verhindern. Aber auch bei Appetitlosigkeit soll diese Pflanze helfen. Welche anderen Vorteile der Cannabis-Anbau hat, zeigt beispielsweise ein Schweizer Anbieter, bei der Sie natürlich auch CBD online kaufen können.

Cannabis ist mehr als nur ein Joint

Cannabis gibt es unter anderem als Wellness-Öl, als Schokoladen-Cookies, als anregendes Sexualhormon, als beruhigendes Schlafmittel bis hin zum Aufputschmittel. Insoweit kann die verarbeitete Pflanze äußerlich und innerlich eingesetzt werden. Eine berauschende Wirkung ist beim Verzehr eines Cookies jedoch kaum nachweisbar.

Interessant ist, dass es sich um einen natürlichen und nachwachsenden Rohstoff handelt, der weitaus mehr kann, als einfach geraucht zu werden. Aus Cannabis und Hanf lassen sich natürliche Kleidungsstücke herstellen. Ein Beispiel stellen die zahlreichen T-Shirts dar, die aus Cannabis bzw. Hanf hergestellt werden. Viele renommierte Bio-Label haben ausgewählte Produkte aus dieser Naturpflanzen und deren Zubehör im Angebot.

Auch wenn der leicht verbotene Charakter von Cannabis bei vielen im Vordergrund steht, darf nicht vergessen werden, dass es sich um einen biologischen und umweltverträglichen Anbau handelt. Die Hersteller stammen vornehmlich aus der Bio-Landwirtschaft, die generell großen Wert auf eine gesunde und ethische Ernte legen. Durch die besonderen Anbaumaßnahmen wird das natürliche Ökosystem in keiner Weise beeinträchtigt. Selbst der Kartoffel- und Gemüseanbau in der Landwirtschaft mit seinen Düngemitteln ist im direkten Vergleich umweltschädlicher.

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