Zeitung: Koalition einigt sich auf 40-Milliarden-Euro-Paket für den Klimaschutz

Klimaaktivisten fordern Entscheidungen Bild: AFP

Zeitung: Koalition einigt sich auf 40-Milliarden-Euro-Paket für den Klimaschutz

Die Koalition aus Union und SPD hat sich einem Zeitungsbericht zufolge auf ein umfassendes Maßnahmenbündel für den Klimaschutz geeinigt. Bis zum Jahr 2023 sollten gut 40 Milliarden Euro ausgegeben werden, berichtet die 'Welt am Sonntag'.

Die Koalition aus Union und SPD hat sich einem Zeitungsbericht zufolge auf ein umfassendes Maßnahmenbündel für den Klimaschutz geeinigt. Bis zum Jahr 2023 sollten gut 40 Milliarden Euro ausgegeben werden, um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen, berichtet die "Welt am Sonntag". Eine Woche vor dem entscheidenden Treffen des Klimakabinetts am kommenden Freitag seien sich die Parteien damit in wichtigen Fragen deutlich näher gekommen. 

Die Zeitung zitiert Regierungsvertreter mit den Worten, dass das geplante Maßnahmenpaket "aus Zuckerbrot und Peitsche" bestehe. So solle der Kauf von Elektroautos stärker als bisher gefördert werden. Immobilienbesitzer sollten mehr Geld erhalten, wenn sie ihre alten Heizungen gegen neue austauschen.

Energetische Gebäudesanierung dürfte insgesamt stärker gefördert und der Schienenverkehr deutlich stärker ausgebaut werden, berichtet die "WamS". Zudem solle in Küstenregionen die Produktion von Wasserstoff als Energieträger und dessen Weitertransport über spezielle Leitungen vom Bund finanziell unterstützt werden.

Auf der anderen Seite will die Bundesregierung den Angaben zufolge Verbraucher und Unternehmen mit Druck zum Umdenken bewegen. So könnten Hauseigentümer, die nicht zu einer Umrüstung alter Heizungen bereit sind, ab einem Stichtag zum Umbau gezwungen werden, ohne dass es dann noch staatliche Fördermittel gebe. "Ab einem gewissen Zeitpunkt werden wir es einfach vorschreiben", zitiert die Zeitung aus Koalitionskreisen. 

Die Bundesregierung will am kommenden Freitag ihr Klimapaket verabschieden. Bei einem Spitzentreffen am Freitag wurden jedoch nicht alle Streitpunkte zwischen den Koalitionspartnern beseitigt. Deshalb wollen die Koalitionsspitzen am kommenden Donnerstag nacharbeiten - etwa in der Frage, wie genau der Ausstoß von CO2 künftig bepreist werden soll. Bei dem neu anberaumten Treffen wollen sie dann die letzten Differenzen beseitigen, damit sich die zuständigen Minister am folgenden Tag im Klimakabinett auf ein umfassendes Paket einigen können.

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