Westafrikanische Staaten wollen Kampf gegen Dschihadisten massiv verstärken

Ecowas-Sondergipfel in Burkina Faso Bild: AFP

Westafrikanische Staaten wollen Kampf gegen Dschihadisten massiv verstärken

Die Staaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) wollen den Kampf gegen Dschihadisten massiv verstärken. Auf einem Sondergipfel zur Sicherheit in der Region verabschiedeten sie einen Aktionsplan im Umfang von einer Milliarde Dollar.

Die Staaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) wollen den Kampf gegen Dschihadisten massiv verstärken. Auf einem Sondergipfel zur Sicherheit in der Region verabschiedeten sie am Samstag in Burkina Faso einen Aktionsplan im Umfang von einer Milliarde Dollar. Damit solle der "Kampf gegen den Terrorismus" in der Region von 2020 bis 2024 unterstützt werden, kündigte Nigers Präsident Mahamadou Issoufou in Ouagadougou an.

Die eine Milliarde Dollar sollen der Vereinbarung zufolge von den 15 Ecowas-Staaten in einen gemeinsamen Fonds eingezahlt werden. Mit dem Geld sollen sowohl militärische Aktionen auf nationaler Ebene unterstützt, als auch gemeinsame Einsätze in der Region finanziert werden.

Der Sondergipfel in Burkina Faso war angesichts eines zunehmenden Erstarkens dschihadistischer Gruppen in der Region vereinbart worden. Im Gastgeberland selbst waren erst vor einer Woche bei zwei islamistischen Anschlägen fast 30 Menschen getötet worden.

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