Siemens übernimmt Teile von insolventem Windkraft-Unternehmen Senvion

Senvion-Betriebsgelände in Husum Bild: AFP

Siemens übernimmt Teile von insolventem Windkraft-Unternehmen Senvion

Der Industriekonzern Siemens übernimmt Teile des Windenergie-Unternehmens Senvion. Diese würden der eigenen Windenergie-Tochter Siemens Gamesa angegliedert und sollten deren 'geschäftliche und geografische Aufstellung' verbreitern, hieß es.

Der Industriekonzern Siemens übernimmt für 200 Millionen Euro große Teile des europaweit tätigen Windkraft-Unternehmens Senvion. Diese würden nun der eigenen Windenergie-Tochter Siemens Gamesa angegliedert und sollten deren "geschäftliche und geografische Aufstellung" verbreitern, teilte der Konzern am Montag mit. Siemens werde dabei vor allem die Wartung der bisher von Senvion betreuten Windturbinen übernehmen.

Etwa 2000 Mitarbeiter sollen demnach von dem insolventen Konkurrenten zu Siemens Gamesa wechseln. Senvion ist auch auf dem deutschen Markt tätig. Die Gewerkschaft IG Metall begrüßte die Übernahme. Dadurch erhielten zumindest etwa 500 von ehemals 1800 Senvion-Beschäftigten in Deutschland eine langfristige Perspektive, erklärte der Bezirk Küste am Montag in Hamburg.

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