Demonstrative Anerkennung des Engagements für das Klima

Ihr Projekt zur Sicherstellung der Klimaneutralität hat der Schornsteinfeger-Innung in Berlin jede Menge Aufmerksamkeit gebracht. Anlässlich der Landesinnungstagung am 25. November hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Schirmherrschaft übernommen. In Vertretung der Ministerin ,,feuerte' ihre parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter den offiziellen ,,Startschuss' dieser Schirmherrschaft ab.

(Berlin, 25.11.2019) - Ihr Projekt zur Sicherstellung der Klimaneutralität hat der Schornsteinfeger-Innung in Berlin jede Menge Aufmerksamkeit gebracht. Anlässlich der Landesinnungstagung am 25. November hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Schirmherrschaft übernommen. In Vertretung der Ministerin "feuerte" ihre parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter den offiziellen "Startschuss" dieser Schirmherrschaft ab.

Das ambitionierte Projekt der Schornsteinfeger-Innung in Berlin fußt auf einer Initiative der Bezirksgruppe Friedrichshain-Kreuzberg für die Klimaneutralität. Ende 2018 gestartet, wurde es im Mai dieses Jahres vom Bündnis "Die KlimaSchutzPartner Berlin" (Partner: Architektenkammer Berlin, Baukammer Berlin, BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., Handwerkskammer Berlin, IHK Industrie- und Handelskammer Berlin) mit der Auszeichnung der Bezirksgruppe zum "Klimaschutzpartner des Jahres 2019" für ihre herausragenden Ideen zur Minderung von CO2-Emissionen belohnt. "Dass das ehrgeizige Vorhaben, die Dienstleistungen des Schornsteinfegerhandwerks CO2-neutral auszuführen, so viel Beifall gefunden hat, freut uns ungemein", erklärt Norbert Skrobek, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung in Berlin. "Damit dürfen wir uns aber nicht zufriedengeben. Wir wollen möglichst viele Berliner Handwerksbetriebe motivieren, ihre Dienstleistungen ebenfalls klimaneutral zu erbringen."

Klimaneutralität sei freilich nicht "nebenbei" zu realisieren, so Norbert Skrobek. "Das wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, von welchen Aufwänden wir im Einzelnen sprechen." Zwar sei das Berliner Schornsteinfegerhandwerk zertifiziert und arbeite somit nachgewiesenermaßen effizient, sparsam und umweltschonend. Dennoch werde weiter CO2 ausgestoßen, wo Energie für die Beheizung von Räumen, für die Warmwasserbereitung, für Beleuchtung und EDV, für die Vorhaltung von Verbrauchsmaterialien, Mess- und Prüfgeräten ge- und verbraucht wird. Hinzu komme der CO2-Ausstoß für Dienstleistungen vor Ort, z. B. bei Fahrten mit Fahrzeugen, die noch mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden. "Die erste Voraussetzung dafür, all diese Aufwendungen CO2-neutral zu stellen, war, die Verbräuche zielgenau analysieren zu können", sagt Norbert Skrobek. Dafür seien in Büros und Werkstätten Monitormessinstrumente installiert worden. Sind die Gesamtverbrauchswerte ermittelt, werden sie durch Einsparmaßnahmen wie die Anschaffung energieeffizienter Computer und Drucker, neue Heizungen, Umstellung auf LED-Beleuchtung, Einsatz von Lastenfahrrädern etc. reduziert. Für das fortlaufende Controlling der Verbrauchsstrukturen in Echtzeit wird ein webgestütztes Monitoring-System (Smappee) implementiert, das - auch um zusätzliche wettbewerbliche Anreize zu schaffen - einen Vergleich der Betriebe untereinander ermöglicht.

Für die Energieversorgung von Büros und Werkstätten wird CO2-neutraler Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie, zur Beheizung Bioerdgas verwendet. Weitere unvermeidbare Verbräuche werden schließlich durch zertifizierte Ausgleichsprojekte kompensiert. Hier unterstützt man in erster Linie heimische Projekte, die der Biodiversität und dem Klima in der direkten Umgebung zugute kommen. "Wir investieren zum Beispiel in Moor-Futures, mit denen die Wiedervernässung trockengelegter Moorgebiete in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht wird", so Norbert Skrobek weiter. "Unsere Betriebe haben Investitionen bis zu 20.000 Euro getätigt, die sie durchaus als wirtschaftlich betrachten, da ihnen erhebliche Einsparungen bei Energie- und Kraftstoffkosten sowie vermiedene Wertverluste bei Kraftfahrzeugen gegenüberstehen." Die erzielten CO2-Reduzierungen liegen bei bis zu 85 Prozent. Bis Ende 2020 sollen alle Berliner Schornsteinfeger-Innungsbetriebe die CO2-Neutralität vollständig umgesetzt haben.

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