Extremsportler überqueren Nordpolarmeer auf Skiern

Mike Horn auf seinem Segelboot, mit dem die Welt umrundetn Bild: AFP

Extremsportler überqueren Nordpolarmeer auf Skiern

Mit fast einem Monat Verspätung haben die beiden Extremsportler Mike Horn und Borge Ousland auf Skiern das Nordpolarmeer überquert. Zuletzt waren ihnen noch die Essensvorräte ausgegangen.

Mit fast einem Monat Verspätung haben die beiden Extremsportler Mike Horn und Borge Ousland auf Skiern das Nordpolarmeer überquert. Seit dem 12. September sind sie auf dem Eis unterwegs, am 27. Oktober erreichten sie den Nordpol, am Sonntag schließlich wurden sie vom Eisbrecher "Lance" auf der anderen Seite der Eiskappe abgeholt, wie Expeditions-Sprecher Lars Ebbesen mitteilte.

"Es war ein wundervoller Moment, als sie sich langsam dem Schiff näherten", sagte Ebbesen der Nachrichtenagentur AFP. Horn und Ousland seien in besserer körperlicher Verfassung als gedacht.

Der 53-jährige Südafrikaner Horn und sein vier Jahre älterer Kollege aus Norwegen waren am 25. August mit dem Segelboot von Alaska aus zu ihrer Expedition aufgebrochen. Sie rechneten damit, ihre Ski-Überquerung Mitte November beendet zu haben. 

Ungewöhnlich dünnes und abdriftendes Eis sorgte jedoch immer wieder für Verzögerungen, und ihre Essensvorräte gingen kurz vor Abschluss der Reise zu Ende. Zwei Besatzungsmitglieder der "Lance" mussten sie schließlich am Freitag mit Nachschub versorgen. Sprecher Ebbesen machte den Klimawandel für die Probleme mit der Route verantwortlich. 

Horn war im Mai 2016 von Monaco aus zu einer 27.000 Kilometer weiten Weltumsegelung via Nord- und Südpol aufgebrochen. Ursprünglich sollte sie in diesem Monat wieder in Monaco enden.

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