Sturmtief

Einsatzkräfte beseitigen bei Karlsruhe einen umgestürzten Baum Bild: AFP

Sturmtief "Lolita" zieht mit Orkanböen und Schauern über Deutschland

Ein durchziehendes Sturmtief hat in Teilen des Bundesgebiets für Schäden gesorgt. Nach Angaben des Wetterdiensts war im Bergland und bei Gewittern mit Sturm- und Orkanböen zu rechnen. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz gab es mehrere Verletzte.

Das durchziehende Sturmtief "Lolita" hat am Dienstag in Teilen des Bundesgebiets für Schäden gesorgt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts in Offenbach war vor allem im höheren Bergland sowie bei Gewittern mit Sturm- und Orkanböen zu rechnen. In den Alpen und im Südschwarzwald über 600 Metern war auch stärkerer Schneefall zu erwarten.

Aus dem Saarland meldete die Polizei am Dienstag zwei Verletzte. Zwei Spaziergängerinnen im Alter von 65 und 72 Jahren wurden demnach bei Wadern von der Krone eines Baums getroffen, die durch die Sturmböen abbrach. Sie erlitten unter anderem Brüche an Beinen und Füßen.

Auf einem Betriebsgelände in der Nähe von Saarburg in Rheinland-Pfalz wurde ein 35-Jähriger von einem abbrechenden Ast im Nacken getroffen und stürzte zehn Meter einen Abhang hinunter. Auch er kam mit diversen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Deutschland sollte nach Angaben des Wetterdiensts noch bis Mittwoch im Einflussbereich des Wintertiefs "Lolita" liegen, das Schauer und polare Kaltluft mit sich führt. Bundesweit war dabei mit stürmischen Böen zu rechnen, die sich in Gewitternähe und höheren Lagen bis zu Sturm- und Orkanstärke steigern konnten. Niederschläge waren vor allem im Süden und in Norddeutschland zu erwarten.

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