Bangladeschs größter Zoo verbietet Elefantenreiten

Elefantenreiten in Bangladesch Bild: AFP

Bangladeschs größter Zoo verbietet Elefantenreiten

Nach anhaltender Kritik von Tierschützern hat Bangladeschs größter Zoo in der Hauptstadt Dhaka dem Elefantenreiten ein Ende gesetzt. Im vergangenen Monat sei das Verbot leise eingeführt worden, erklärte der Direktor des Zoos, Nurul Islam, der Nachrichtenagentur AFP. Es bestehe auch nicht die Absicht, es jemals zurückzunehmen. 

Nach anhaltender Kritik von Tierschützern hat Bangladeschs größter Zoo in der Hauptstadt Dhaka dem Elefantenreiten ein Ende gesetzt. Im vergangenen Monat sei das Verbot leise eingeführt worden, erklärte Zoodirektor Nurul Islam der Nachrichtenagentur AFP. Es bestehe auch nicht die Absicht, es jemals zurückzunehmen. 

"Wir stimmen zu, dass das Elefantenreiten nicht gut für die Tiere war", sagte Islam mit Blick auf anhaltende Kampagne von Tierschützern gegen diese Attraktion. "Elefantenreiten ist eine Art von Missbrauch und Tierquälerei." 

Der Zoo in Dhaka besitzt fünf asiatische Elefanten im Alter zwischen zehn und 30 Jahren. Insgesamt beherbergt der Tierpark mehr als 2.500 Exemplare von 137 Arten, darunter acht vom Aussterben bedrohte bengalische Tiger.

Vor dem Verbot ritten pro Tag bis zu 1.000 Besucher auf den Elefanten. "Die Elefantenpfleger sind unglücklich darüber, eine Einkommensquelle verloren zu haben, aber es war eindeutig, dass die Tiere darunter litten", sagte Islam. Rubaiya Ahmad von der Animal Welfare Foundation in Bangladesch begrüßte die Entscheidung als "fantastisch".

Comments

Bitte beachten Sie vor Ihrer Eingabe unbedingt unseren Datenschutzhinweis.