BMW fordert: Gesundheitssystem sollte Gesundheit fördern

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Die Betriebskrankenkasse der BMW AG feiert in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Bestehen und unterstützt aktive wie auch ehemalige Mitarbeiter und ihre Familien. Insgesamt zählt die Kasse heute etwa 92.000 Mitglieder. Ein Festakt anlässlich des Jubiläums stand heute (12. Juli) unter dem Motto „Gesundheitsversorgung der Zukunft“. Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren aufgerufen, ihre Standpunkte zur Zukunft der sozialen Sicherungssysteme zu erörtern. Vorstandsmitglied Harald Krüger forderte in dem Zusammenhang ein Gesundheitssystem, das auf Gesundheit orientiert ist.

Das Thema Prävention und Gesundheitsförderung als Kernaufgabe der BMW Betriebskrankenkasse hob Harald Krüger als das für Personal- und Sozialwesen zuständige BMW-Vorstandsmitglied in seiner Ansprache während des Festaktes hervor. Mitarbeiter seien unser wichtigster Erfolgsfaktor, sagte Krüger. Ein erfolgreiches Unternehmen brauche gesunde, leistungsfähige und engagierte Mitarbeiter.

Doch auch bei BMW spiegelt sich die Demografie in der Mitarbeiterstruktur wider, sodass künftig steigende Leistungsanforderungen und eine höhere Wettbewerbsintensität mit einer älteren Belegschaft bewältigt werden müssen. Dabei sind Rückgang der Leistungsfähigkeit und zunehmende Krankheit im Alter für Krüger mit Blick auf das betriebliche Gesundheitswesens und die BMW-Betriebskrankenkasse keine „zwangsläufige Entwicklung“. Er fordert generell ein Gesundheitssystem, das primär auf Gesundheit und nicht auf Krankheit hin orientiert ist. Den Betriebskrankenkassen dürften nicht die Mittel für diesbezügliche Aktivitäten entzogen werden. Die Betriebskrankenkassen bräuchten Handlungsspielraum, der Vielfalt und Pluralität zulasse und unternehmerischen Wettbewerb erlaube, so Krüger.

Auch Manfred Schoch, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und Verwaltungsratsvorsitzender der BMW Betriebskrankenkasse, forderte auf der Jubiläumsveranstaltung die Verantwortlichen in der Politik auf, geeignete Rahmenbedingungen für die zukünftige Arbeit der BMW Betriebskrankenkasse zu schaffen. Er habe die Betriebskrankenkasse für die Arbeitnehmer und Versicherten im Unternehmen als höchst geeignetes Instrument zur Förderung von Gesundheit und Zufriedenheit kennen gelernt. Die Fortführung dieser Einrichtung liege ihm deshalb besonders am Herzen. (auto-reporter.net/arie)

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