Die Regierung sanktioniert Unternehmen, damit diese sich um die Umwelt kümmern

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Die Regierung sanktioniert Unternehmen, damit diese sich um die Umwelt kümmern

Es gibt bereits viele Vorschriften zum Schutze der Umwelt. Unternehmen müssen sich offensichtlich an Einschränkungen halten, die auf ihrem Verbrauch von Energie, Ressourcen usw. beruhen. Es ist davon auszugehen, dass diese Art von Gesetzen in Zukunft nur noch strenger werden, da die Ressourcen immer knapper werden. Zum Beispiel hat die Bundesregierung sich, angesichts des Diesel Skandals 2015 das Ziel gesetzt, das Sanktionsrecht für Betriebe grundlegend zu novellieren und deutlich zu verschärfen.

Welche Politik kann eine Regierung anwenden, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren?

Umweltverschmutzung ist eine negative Externalität. Um die Umweltverschmutzung zu reduzieren, kann die Regierung bestimmte Maßnahmen einführen und Unternehmen mit Sanktionen belegen.

Zum Beispiel kann die Regierung Steuern zur Erhöhung der Preise, Subventionen und Vorschriften zum Verbot bestimmter Schadstoffe einführen. Die Idee einer Steuer besteht darin, die Verbraucher und Produzenten dazu zu bringen, die vollen sozialen Kosten der Umweltverschmutzung zu tragen. Zum Beispiel eine Benzinsteuer oder eine Kohlenstoffsteuer.

Weiterhin hat die EU viele Regelungen zur Begrenzung der Luftverschmutzung geschaffen. Diese legen strenge Grenzwerte für die Anzahl der Schadstoffe fest, die in die Luft gelangen. So werden klar definierte Ziele geschaffen und sichergestellt, dass die Schadstoffbelastung tatsächlich verringert wird. Falls Unternehmen sich nicht daran halten, werden Strafen, im Sinne des neuen Sanktionen Gesetzes, auferlegt.

In einigen Fällen können diese Sanktionen auch dazu führen, dass das Unternehmen zu einem online Unternehmen wird, was im Nachhinein sogar viel umweltfreundlicher sein kann. So ist auch das beste Deutsche online Casino, von einem physischen Casino auf einem Kreuzfahrtschiff, zu einem online Casino geworden. Casinos auf Kreuzfahrtschiffen sind besonders umweltschädlich, da sie oft einen diesel-elektrischen Antrieb haben, der natürlich viel Benzin verbraucht und dementsprechend viel Abgase produziert. Online Casinos dagegen verbrauchen nicht viel Energie, Licht oder Treibstoff,  was sie natürlich viel umweltfreundlicher macht.

Wie der VW-Skandal begann

Am 18. September 2015 berichtete die US-Umweltschutzbehörde (EPA), dass VW seit 2009 in den Vereinigten Staaten in Hunderttausenden von 2,0-Liter-Motoren sogenannte Defeat Devices illegal eingebaut hat. Die Software, die in den Marken Volkswagen, Porsche, Audi, Seat und Skoda verwendet wurde, trug dazu bei, dass die Autos bei der Überwachung in Tests die Abgasnormen einhielten, in der Praxis aber die Grenzwerte überschritten. Vier Tage später gab das Unternehmen zu, dass weltweit etwa 11 Millionen Dieselfahrzeuge, davon 8,5 Millionen in Europa und 600.000 in den Vereinigten Staaten, mit der Software ausgestattet wurden.

Die Ermittler fanden heraus, dass einige Autos bis zu 40-mal mehr schädliches Stickstoffoxid ausspuckten als gesetzlich erlaubt. Erst im Mai dieses Jahres hatte Deutschland Porsche angewiesen, 60.000 Fahrzeuge in ganz Europa zurückzurufen, nachdem festgestellt worden war, dass sie mit so genannten "Defeat Devices" ausgestattet waren. Einen Monat später wurde Audi aus dem gleichen Grund zum Rückruf von 60.000 Fahrzeugen aufgefordert. Mit dem Schuldeingeständnis des VW-Chefs, in einem US-Strafrechtsverfahren im März 2017 hat VW zugesagt Bußgelder als Entschädigung an Eigentümer und Händler und für den Schutz der Umwelt zu zahlen.

Konsequenzen für VW

Der Skandal hat VW bisher mehr als 26 Milliarden Euro an Bußgeldern, Entschädigungen und Rückkäufen gekostet, vor allem in den Vereinigten Staaten. Der Konzern kündigte für 2015 einen Nettoverlust von fast 1,6 Milliarden Euro an, den ersten seit 20 Jahren, nachdem er Milliarden zur Deckung der Kosten für das Diesel Gate zurückgelegt hatte. Noch immer sieht sich das Unternehmen mit Klagen von Tausenden von Autokäufern und Investoren aus aller Welt konfrontiert, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Polen. Am schlimmsten trifft das Unternehmen jedoch, die Sanktionen der Regierung, die sie immer noch auferlegt bekommen, um sicherzustellen, dass die Umwelt weiterhin geschützt wird.

Sind andere Autohersteller ebenfalls betroffen?

Das müssen die verschiedenen behördlichen und staatlichen Ermittlungsverfahren entscheiden und gegebenenfalls auch diese Sanktionen erteilen. Die kalifornische Luftreinhaltungsbehörde (Air Resources Board) untersucht jetzt die Testergebnisse anderer Hersteller. Ford, BMW und Renault-Nissan haben erklärt, dass sie keine Ausweichvorrichtungen verwendet haben, während andere Firmen entweder keinen Kommentar dazu abgegeben oder einfach erklärt haben, dass sie das Gesetz beachten.

Gegen Fluggesellschaften verhängte Sanktionen

Ein weiteres Unternehmen neben Volkswagen, das wahrscheinlich bald Sanktionen erhalten wird, ist die Deutsche Lufthansa. Jeder weiß, dass Fliegen nicht wirklich eine Umweltschonende Aktivität ist, ganz im Gegenteil! Die ersten Sanktionen zur Förderung des Klimaschutzes werden wahrscheinlich höhere CO2-Preise sein, und später wird die Lufthansa das gleiche Schicksal, die Streichung aller überflüssigen Kurzstreckenflüge, wie Air-France erleiden.

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