China hält Militärübungen im Südchinesischen Meer ab

Das Südchinesische Meer Bild: AFP

China hält Militärübungen im Südchinesischen Meer ab

China hat mit erneuten Militärübungen im Südchinesischen Meer den Konflikt um das umstrittene Seegebiet weiter angeheizt. China und andere an das Südchinesische Meer angrenzende Staaten erheben rivalisierende Gebietsansprüche in dem Seegebiet.

China hat mit erneuten Militärübungen im Südchinesischen Meer den Konflikt um das umstrittene Seegebiet weiter angeheizt. Kampfflugzeuge vom Typ H-6G und H-6J hätten ein "hochintensives Training" mit Tag- und Nachtflügen sowie "Angriffen auf Ziele auf See" absolviert, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Donnerstag. Die Übungen seien Teil eines Routinetrainings gewesen.

China und andere an das Südchinesische Meer angrenzende Staaten erheben rivalisierende Gebietsansprüche in dem Seegebiet. China beansprucht praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich. Auf die Paracel-Inseln erheben auch Taiwan und Vietnam Anspruch. Die USA sehen Pekings Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer als illegal an und haben wiederholt Kriegsschiffe in die Region entsandt.

Peking heizt den Territorialkonflikt auch dadurch an, dass es in dem Seegebiet künstliche Inseln aufschüttet und diese für militärische Einrichtungen nutzt. Das Südchinesische Meer ist für die umliegenden Länder für die Schifffahrt strategisch und wirtschaftlich enorm wichtig.

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