EU-Freihandelsabkommen mit Vietnam tritt in Kraft

Produktion von Weihnachtskarten in Fabrik in Vietnam Bild: AFP

EU-Freihandelsabkommen mit Vietnam tritt in Kraft

Das Freihandelsabkommen der EU mit Vietnam tritt am Samstag in Kraft. Von dann an fallen über die nächsten zehn Jahre nahezu alle Einfuhrzölle auf Waren zwischen der EU und dem südostasiatischen Land weg.

Das Freihandelsabkommen der EU mit Vietnam tritt am Samstag in Kraft. Von dann an fallen über die nächsten zehn Jahre nahezu alle Einfuhrzölle auf Waren zwischen der EU und dem südostasiatischen Land weg. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, sie erhoffe sich dadurch Arbeitsplätze und "neue aufstrebende Märkte" für europäische Unternehmen. Auch für die Bevölkerung Vietnams biete das Abkommen eine große Chance.

Vietnam ist ein wichtiges Produktionsland von Elektrogeräten und Textilien für den europäischen Markt. Umgekehrt ist das Land mit 95 Millionen Einwohnern ein interessanter Absatzmarkt für europäische Firmen. Nach Angaben der EU-Kommission ist Vietnam nach Singapur der zweitgrößte Handelspartner der EU im Verband Südostasiatischer Staaten (Asean). Ein separat zum Handelsabkommen aufgesetzter Vertragsteil zum Investitionsschutz muss zusätzlich noch von den nationalen Parlamenten der EU-Länder ratifiziert werden.

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