Corona-Krise: Angst vor geschlossenen Räumen

mp-Groß-Gerau - In geschlossenen Räumen ist das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders hoch. Trotec GmbH

Corona-Krise: Angst vor geschlossenen Räumen

Die Mehrheit der Deutschen hat Angst, sich in geschlossenen Räumen mit dem Coronavirus zu infizieren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey zum Thema 'Corona-Schutz im Herbst'.


Die Mehrheit der Deutschen hat Angst, sich in geschlossenen Räumen mit dem Coronavirus zu infizieren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey zum Thema "Corona-Schutz im Herbst".

Besonders hoch schätzen die meisten Befragten das Risiko in Bars und Restaurants (63,4 Prozent) ein, gefolgt von Fitnessstudios, Sporthallen und Yoga-Studios (50 Prozent). Um eine Ansteckung in Bus und Bahn sorgen sich 64 Prozent der Deutschen. Damit bekräftigen die Umfrageteilnehmer, was auch führende Virologen stets betonen: Das Risiko einer Covid-19-Infektion ist in Innenräumen besonders hoch.

Dagegen unterschätzen die meisten Befragten die Ansteckungsgefahr in Schulen und Kindergärten. Gerade ein Drittel der Eltern fürchtet hier eine Ansteckungsgefahr (34,6 Prozent), bei Kinderlosen sind es sogar nur 31,7 Prozent.

Genau deshalb schlagen Experten Alarm: Fehlende Präventionsmaßnahmen könnten im kühlen Herbst und Winter in kurzer Zeit zu einem Anstieg an Corona-Ausbrüchen führen, die erneute Schulschließungen erzwingen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Virologie. Und das mit gutem Grund: Denn in den wenigen Wochen seit dem Ende der Sommerferien mussten bundesweit bereits zahlreiche Schulen geschlossen werden.