Einheitliches und leistungsstärkeres WLAN in zahlreichen Zügen und Bahnhöfen

Bahnsteig und ICE in Berlin Bild: AFP

Einheitliches und leistungsstärkeres WLAN in zahlreichen Zügen und Bahnhöfen

Die Bahn hat ein zusammenhängendes WLAN-Netzwerk für Züge und Bahnhöfe in Betrieb genommen: Laut Konzern können Kunden ab sofort in jedem ICE, rund 100 Bahnhöfen sowie 200 Regionalzügen und Bussen das kostenlose Netzwerk WIFI@DB nahtlos nutzen.

Die Bahn modernisiert ihr Internetangebot für Reisende und hat ein zusammenhängendes WLAN-Netzwerk für Züge und Bahnhöfe vorgestellt: Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, können sich Kunden ab sofort in allen ICE-Zügen, gut 100 Bahnhöfen sowie rund 200 Regionalzügen und Bussen in das kostenlose Netzwerk mit den Namen WIFI@DB einwählen - und anschließend an jedem unterstützten Standort nahtlos und unbegrenzt weiter surfen.

"Reisende surfen nun erstmals mit hoher Bandbreite, zeitlich unbegrenzt und kostenlos", erklärte die Bahn. Laut Technik-Vorstand Sabina Jeschke bringt das neue Netzwerk "mehr Komfort für Pendler und Geschäftsreisende, die im Zug, am Bahnhof und der DB Lounge durchgängig surfen können und sich auch für die Rückfahrt nicht erneut einloggen müssen". Smartphone, Laptop oder Tablet der Reisenden verbinden sich automatisch mit der nächstgelegenen WLAN-Antenne, wie die Bahn erklärte.

Bis Jahresende sollen laut Konzern insgesamt über 130 Bahnhofsgebäude angebunden sein; allein das koste 44 Millionen Euro. Weitere Standorte, auch IC- und Regionalzüge sowie Busse sollen nach und nach folgen.

Dass Bahnkunden künftig nicht nur in angebundenen Bahnhöfen, sondern auch während der Reise selbst völlig problemos mit WIFI@DB surfen können, ist derweil nicht gesichert. Im ICE beispielsweise ist WLAN grundsätzlich schon seit 2017 flächendeckend verfügbar - dennoch bleiben Störungen unterwegs für viele Reisende ein Ärgernis. 

Entscheidend für stabiles Surfen im Zug bleibt die ausreichende Mobilfunkabdeckung entlang der Bahnstrecken, wie die Bahn betonte. Der Konzern verwies darauf, dass der Ausbau hier "in der Verantwortung der Mobilfunkanbieter" liege, die nach Anweisung der Bundesnetzagentur bis 2024 alle Schienenwege mit Mobilfunk versorgen müssten.